Kreispolizeibehörde Kleve

POL-KLE: Schwerer Verkehrsunfall
Frontalzusammenstoß zwischen Klein-Lkw und Pkw

Kleve (ots) - Am Dienstag (9. Juni 2015) gegen 13.50 Uhr befuhr ein 22-jähriger Mann aus Ulft/NL mit seinem Opel Movano die Straße Tweestrom von der Emmericher Rheinbrücke in Richtung Kleve. Hinter dem Kreisverkehr Tweestrom/Postdeich kam er aus bisher ungeklärter Ursache auf gerader Strecke mit seinem Klein-Lkw nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem grauen VW Passat einer 32-jährigen Frau aus Emmerich zusammen, die die Straße Tweestrom in Richtung Emmerich befuhr. Beide Fahrzeuge schleuderten anschließend jeweils aus den gefahrenen Fahrtrichtungen gesehen nach rechts von der Fahrbahn. Der Klein-Lkw blieb auf dem Radweg stehen und der VW Passat rutschte eine Böschung herunter.

Auf Grund der eingehenden Notrufe wurden sofort ein Rettungshubschrauber, zwei Notarztwagen, zwei Rettungswagen, eine Krankentransportwagen, zwei Rüstwagen der Feuerwehr Kleve und Kellen sowie mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei zum Unfallort entsandt.

Die 32-jährige Fahrerin des Passat war eingeklemmt. Das Dach des Passat musste mit der Hydraulikschere von der Feuerwehr entfernt werden, um die 32-Jährige aus ihrem Pkw zu befreien. Sie wurde durch den Rettungshubschrauber mit schwersten Verletzungen in die Radboud-Klinik nach Nimwegen geflogen. Es besteht Lebensgefahr.

Ihre 28-jährige Beifahrerin aus Emmerich und deren auf den Rücksitzen angeschnallten 7 Monate und 2 Jahre alten Kinder wurden nach notärztlicher Behandlung am Unfallort mit einem Rettungswagen zur Behandlung und ggf. stationären Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Der 28-jährige in Emmerich wohnhafte Lebensgefährte der Beifahrerin saß ebenfalls auf dem Rücksitz und wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach notärztlicher Behandlung am Unfallort brachte ihn der Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kleve wurde ein Sachverständiger eingesetzt. Die Unfallstelle bleibt für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme noch mehrere Stunden gesperrt.

Der Opferschutz der Kreispolizeibehörde Kleve übernahm die Betreuung der Unfallbeteiligten und die Benachrichtigung der Angehörigen.

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