Kreispolizeibehörde Höxter

POL-HX: PKW-Fahrer erheblich zu schnell - Schwere Folgen werden in Kauf genommen

Bad Driburg / Kreis Höxter (ots) - Geschwindigkeit ist weiterhin der Killer Nr. 1 im Straßenverkehr. Die schweren Folgen von Verkehrsunfällen haben ihre Ursache regelmäßig in zu hohen Tempo. Während der Fahrer eines PKW unter günstigen Umständen bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h sein Fahrzeug nach 83 m anhalten kann, benötigt der gleiche Fahrer bei 150 km/h mindestens 166 m bis zum Stillstand. Gegen ein Hindernis, zum Beispiel ein einbiegendes Fahrzeug aus einer Nebenstraße oder plötzlich auftauchendes Wild, vor dem der Fahrer in der ersten Situation noch anhalten kann, prallt er in der zweiten Falldarstellung mit ca. 125 km/h. Schwere Folgen bis hin zu tödlichen Verletzungen sind dann nicht mehr zu verhindern. Dies hat am Dienstag, 09.08.2016, gegen 12:00 Uhr, der Fahrer eines VW aus Altenbeken in Kauf genommen, als er mit 156 km/h auf der Landstraße von Bad Driburg-Neuenheerse in Richtung Willebadessen unterwegs war. Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei im Kreis Höxter führten zu dieser Zeit eine Geschwindigkeitsmessung durch, so dass der 32-Jährige nun auf einen Bußgeldbescheid warten darf. Er muss mit einer Geldbuße von 240 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Eine 33-Jährige Frau aus Bad Driburg war mit ihrem Nissan wenige Minuten später mit 141 km/h auf der gleichen Strecke unterwegs. Sie wäre mit ca. 110 km/h gegen das entsprechende Hindernis geprallt. Sie muss nun mit einem Bußgeldbescheid über 160 Euro und ebenfalls zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. Innerhalb von etwa eineinhalb Stunden fielen den Polizisten insgesamt neue Fahrer auf, die zu schnell waren. Dabei mussten fünf Anzeigen gefertigt werden, in vier Fällen konnte der Verstoß mit einem Verwarngeld geahndet werden. Die Polizei im Kreis Höxter wird weiterhin flächendeckend Geschwindigkeitskontrollen durchführen. Damit sollen Verkehrsteilnehmer auf ihr Fehlverhalten und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen werden. Mit dieser Arbeit retten die Beamten Menschenleben. /Te.

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