Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

POL-HSK: Geschenkt ist nicht immer gleich geschenkt!

Winterberg (ots) - Vermutlich hatte ein 76-jähriger Winterberger am Dienstag einfach Glück. Er wurde vormittags von einem fremden Mann auf dem Parkplatz eines Discounters in Winterberg angesprochen. Der Mann gab sich freundschaftlich und behauptete, ein früher Praktikant gewesen zu sein. Aus Freude über das Wiedersehen würde er dem ehemaligen Kollegen jetzt gerne ein Geschenk machen. Ferner wollte er den Mann nach Hause fahren in seinem Wagen, obwohl der Winterberger mit eigenem Pkw unterwegs war. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem fremden Mann jedoch, den Winterberger bis zur Wohnanschrift zu begleiten. Dort wartete bereits die Ehefrau, die jedoch sehr misstrauisch gegenüber dem Fremden war und sich auch sicher war, dass er kein ehemaliger Arbeitskollege ihres Mannes ist. Als vermeintliches "Geschenk" wollte er dem Ehepaar nun eine Lederjacke überreichen. Das war der Ehefrau dann zuviel. Sie forderte den Fremden auf, das Haus zu verlassen. Zuvor gab sie ihm noch den Hinweis, dass wenn er Kleidung zu verschenken hätte, er diese doch bitte bei der Kirchengemeinde abgeben sollte. Daraufhin verließ der Mann das Ehepaar. Er konnte beschrieben werden als etwa 40 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß. Er hat dunkle, kurze Haare und sprach mit leichtem Akzent. Er fuhr einen schwarzen Mercedes mit Dortmunder Kennzeichen.

Zwar ist es hier zu keiner strafbaren Handlung gekommen, dennoch möchte die Polizei an dieser Stelle vor einer solchen Masche warnen. Hätte die Ehefrau die Sache nicht so rigoros beendet, hätte der Mann höchstwahrscheinlich noch versucht, durch geschickte Gesprächsführung und Vorwände Geld für diese vermeintlich wertvolle Jacke zu erlangen, die er ja eigentlich nur verschenken wollte. Daher der dringende Rat, sich auf solche Gespräche erst gar nicht einlassen. Wenn Sie die Person nicht kennen, lassen Sie sich nicht in ein Gespräch verwickeln. Sagen Sie höflich, aber bestimmt, dass sie sich leider nicht mehr an denjenigen erinnern können und gehen Sie weg. Lassen Sie die Leute nicht in Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Nehmen Sie nichts an, auch keine vermeintlichen Geschenke. Hinterher haben Sie oft nichts geschenkt bekommen, sondern Sie wurden möglicherweise bestohlen oder um ihr Geld betrogen.

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