Kreispolizeibehörde Heinsberg

POL-HS: Fahrradtraining für Flüchtlinge

Die Gruppe vor dem Gangelter Rathaus

Kreis Heinsberg (ots) - Am Donnerstag, 21. Juli, fand in der Gemeindeverwaltung Gangelt eine besondere Veranstaltung statt. Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Heinsberg zeigten Mitarbeitern der Kommunen, welche Inhalte Fahrradtrainings mit Flüchtlingen haben sollten.

Die Teilnehmer dieser Veranstaltung waren Flüchtlinge aus dem Kreis Heinsberg, sowie Mitarbeiter der umliegenden Kommunen und freiwillige Helfer. Diese werden in ihrer Kommune dann ihre Erfahrungen weitergeben, um dort selbst Fahrradtrainings für Flüchtlinge durchzuführen. Sie alle wurden herzlich durch Herrn Dahlmanns, den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Gangelt begrüßt. Der stellvertretende Leiter der Direktion Verkehr in der Kreispolizeibehörde Heinsberg, Heinrich Kaumanns, schloss sich an und dankte der Gemeinde Gangelt für die Bereitstellung der Räum-lichkeiten. Jörg Zimmermann-Ramöller, Verkehrssicherheitsberater der Polizei Heinsberg, informierte die Anwesenden im Anschluss zunächst im theoretischen Part über Verkehrsvorschriften, die Bedeutung von Verkehrszeichen sowie die Gefahren im Straßenverkehr. Für die Flüchtlinge, die unter anderem aus Syrien, dem Libanon und Eritrea stammten, sind alle diese Vorschriften neu. Angefangen von der Tatsache, dass man nicht mit dem Fahrrad die Autobahn nutzen darf bis hin zum Verbot, das Handy während der Fahrt zu nutzen, wurden alle Inhalte kurz und anschaulich thematisiert. Zur besseren Verständigung sollen auch Dolmetscher eingesetzt werden. Ebenso wurden Flyer, die von der Verkehrswacht zur Verfügung gestellt wurden, verteilt. Darin werden die wichtigsten Verkehrsregelungen in deutscher, englischer und beispielsweise arabischer Sprache erklärt. Diese werden auch den Kommunen für ihre Trainings zur Verfügung gestellt.

Nach einer kurzen Pause begann dann der praktische Teil des Vormittags. Die Flüchtlinge hatten alle Fahrräder und Fahrradhelme dabei und übten gemeinsam mit dem Verkehrssicherheitsberater der Polizei, Peter Hissel sowie dem zuständigen Bezirksdienstbeamten Frank Hufnagel das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Vom Abbiegen, über die Nutzung von Fahrradwegen bis hin zum Kreisverkehr übten die Teilnehmer im Straßenverkehr mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Die Mitarbeiter der Kommunen beobachteten die praktische Beschulung und holten sich Tipps für ihre geplanten eigenen Veranstaltungen. Ein besonderes Highlight war die Übergabe eines ausgemusterten Polizeifahrrades an Rainer Mansel, der für die Arbeitsgemeinschaft Asyl in der Fahrradwerkstatt arbeitet und die Spende gerne annahm. Zum Abschluss der Veranstaltung traf man sich noch einmal gemeinsam in der Gemeindeverwaltung und besprach offene Fragen und Anregungen der Teilnehmer. Durch das Engagement der anwesenden Vertreter der Kommunen werden in der Zukunft im Kreis Heinsberg weitere Fahrradtrainings mit Flüchtlingen durchgeführt. Sie haben das Ziel, den Menschen unsere Verkehrsregeln zu erklären und somit auch die Verkehrssicherheit auf den Straßen im Kreis zu stärken.

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