Kreispolizeibehörde Heinsberg

POL-HS: Die angezeigte versuchte Vergewaltigung hat es nicht gegeben

Heinsberg (ots) - Am Nachmittag des 26. März (Mittwoch) meldete sich eine 33-jährige Frau aus Heinsberg bei der Polizei und gab an, dass sie an diesem Tag gegen 16.15 Uhr auf dem Parkplatz des SB - Warenhauses "real" an der Humboldstraße Opfer einer versuchten Vergewaltigung geworden sei. Die Beamtinnen und Beamten des Heinsberger Kriminalkommissariates 1 nahmen unverzüglich ihre Ermittlungen auf. Die Frau schilderte ihnen detailliert das Geschehen und es gab zunächst keinen Zweifel daran, dass sich die Tat so ereignet hatte. Aus diesem Grunde wurde auch die Öffentlichkeit über den Vorfall informiert und ein Zeugenaufruf gestartet. Trotz intensiver Bemühungen fanden die Beamten weder Zeugen des Vorfalls noch gingen Hinweise bei der Polizei ein. Auch Spuren, die den Angriff belegen konnten, ließen sich nicht finden. Schließlich wuchs die Skepsis bei den Polizisten und sie konfrontierten die Heinsbergerin mit ihren Bedenken. Nach anfänglichem Zögern gab sie schließlich zu, den angezeigten Vorfall frei erfunden zu haben. Zu ihrem Motiv schwieg sie sich bisher aus. Die 33-Jährige wird sich nun wegen Vortäuschen einer Straftat verantworten müssen.

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