Polizeipräsidium Hamm

POL-HAM: Die Polizei Hamm schreibt Waffenerben an

Hamm-Stadtgebiet (ots) - Viele Fragen sich - darf eine Waffe vererbt werden? Die Antwort lautet ja - aber nur unter bestimmten Bedingungen. Und das gilt auch für ältere Exemplare. Erben einer Schusswaffe müssen innerhalb eines Monats nach Annahme der Erbschaft bei der zuständigen Waffenbehörde - in Hamm ist es das Polizeipräsidium - eine Waffenbesitzkarte beantragen.

Das reicht aber nicht aus. Die geerbten Waffen müssen von einem Fachmann mit einem zugelassenen Blockiersystem versehen werden. Dieses erfolgt durch einen Waffenhändler oder -hersteller und ist mit Kosten verbunden. Die Verpflichtung gilt nicht für bestimmte Personen wie Jäger oder Sportschützen.

Zudem dürfen auch solche Waffen nur in einem Sicherheitsbehältnis mit besonderer Sicherheitsstufe aufbewahrt werden.

Besitzer von Erbwaffen, die die Kosten für das Blockieren und die Aufbewahrung nicht tragen wollen, können diese bei der Polizei zur unentgeltlichen Vernichtung abgeben oder einem Berechtigten wie Waffenhändler, Jäger oder Sportschützen überlassen.

Die Polizei Hamm schreibt derzeit alle Waffenerben an und fordert sie zur Blockierung ihrer Waffen auf. Zudem überprüfen die Beamten auch, ob die anderen Bedingungen erfüllt sind. Weitere Fragen beantwortet die Fachabteilung der Hammer Polizei unter der Telefonnummer 02381 916-1122. (cg)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Hamm
Pressestelle Polizei Hamm
Telefon: 02381 916-1006
E-Mail: pressestelle.hamm@polizei.nrw.de
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