Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mutter verhinderte Haft für Sohn - dann musste sie sich selbst auslösen - Zwei Haftbefehle können gelöscht werden

Ein teurer Freitag. Erst 974 EUR für den Sohn, dann 529 EUR für sich selbst. Kurioser Fall zweier Haftbefehle, die durch Zahlung von rund 1.500 EUR abgewandt werden können.

München (ots) - Am Freitagvormittag (15. September) konnte eine Mutter Dank Zahlung einer Geldstrafe die Haftstrafe für den Sohn abwenden. Doch dann geriet sie selbst in Erklärungsnot. So einen Fall hatten die Beamten der Bundespolizei am Freitag gegen 9 Uhr auch noch nicht.

Im Rahmen der Bürofahndung wurde ein 22-jähriger Dachauer zu Hause aufgesucht gegen den eine Fahndungsnotierung vorlag. Er war vom Amtsgericht Dachau zu einer Geldstrafe wegen Erschleichen von Leistungen verurteilt worden. Da er die fälligen 974,30 Euro nicht beglichen hatte, rückte eine Streife der Bundespolizei aus und besuchte ihn zu Hause. Die Mutter des 22-Jährigen konnte die Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen abwenden, indem sie die Geldstrafe beglich.

Als die Beamten zur Ausstellung des Zahlungsnachweises die Personalien der Mutter aufnahmen und überprüften, stellte sich heraus, dass auch sie von einer Staatsanwaltschaft gesucht wurde. Die 43-Jährige war vom Amtsgericht München wegen Computerbetruges zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Sie hatte diese bislang ebenfalls nicht beglichen. Als sie auch hier die notwendigen Kosten in Höhe von 528,50 Euro an die Beamten übergab, konnte auch ihre Fahndung gelöscht und die 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abgewendet werden.

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