Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mutmaßliche Schleuser im Fernbus - Syrer bringen Landsleute illegal nach Deutschland

Die Bundespolizei hat in Lindau in einem Fernbus zwei mutmaßliche Schleuser festgenommen.

Lindau (ots) - Die Bundespolizei hat am Montagmorgen (15. Mai) in Lindau die Fahrgäste eines Reisebusses aus Italien überprüft. Für elf Personen war die Reise Richtung Frankfurt damit beendet. Zwei Syrer werden beschuldigt, neun Landsleute illegal nach Deutschland gebracht zu haben.

Wie sich bei der Kontrolle der Businsassen herausstellte, verfügten neun syrische Staatsangehörige lediglich über einen Reisepass. Ein Visum für die Einreise in die Bundesrepublik hatten sie jedoch nicht dabei. Zwei weitere Syrer konnten sich mit ihrer deutschen Aufenthaltsgestattung ausweisen. In den ersten Befragungen wurde schnell klar, dass die beiden die Reise der neunköpfigen Großfamilie nach Deutschland organisiert hatten. Wegen Einschleusens von Ausländern werden sich die 18 und 25 Jahre alten Männer voraussichtlich schon bald strafrechtlich verantworten müssen. Die Geschleusten äußerten ein Schutzersuchen und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet.

Im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets hat die Bundespolizei am Montag rund 40 unerlaubt eingereiste Personen registriert; am Wochenende zuvor waren es etwa 100 Migranten. Im laufenden Monat wurde in diesem Bereich von den Bundespolizisten im Durchschnitt jeden Tag ein mutmaßlicher Schleuser festgenommen.

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