Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Kontrolle des Fahrscheins mit Gewaltausbruch quittiert - Bundespolizei nimmt aggressiven Iraner fest

Die Bundespolizei hat einen Iraner am Rosenheimer Bahnhof festgenommen. Der junge Mann quittierte eine Fahrscheinkontrolle im Eurocity mit einem Gewaltausbruch und Beschimpfungen.

Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Samstag (17. September) einen Iraner am Rosenheimer Bahnhof festgenommen. Der junge Mann war von einer Zugbegleiterin im Eurocity nach der Fahrscheinkontrolle von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden. Dies quittierte er mit einem Gewaltausbruch und Beschimpfungen.

In den Nachmittagsstunden waren die Bundespolizisten am Bahnhof Rosenheim informiert worden, dass eine Bahnmitarbeiterin von einem Fahrgast bedroht würde. Ein 20-Jähriger wollte mit einem Online-Ticket, das nur in Verbindung mit einem Ausweis gültig ist, nach Verona reisen. Er konnte jedoch kein Personaldokument vorweisen. Stattdessen versuchte er, von der Zugtüre aus gegen den Kopf der auf dem Bahnsteig stehenden Zugbegleiterin zu treten. Diese konnte gerade noch ausweichen.

Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der iranische Staatsangehörige äußerst unkooperativ und aggressiv. Zur Klärung des Sachverhalts wurde er mit zur Dienststelle genommen. In der Vernehmung machte der Festgenommene widersprüchliche Angaben zur Herkunft des Tickets und dem Verbleib seiner Papiere. Der Iraner wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und Erschleichens von Leistungen strafrechtlich verantworten müssen.

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