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Bundespolizeidirektion München: Vorbereitungshandlung für Buntmetalldiebstahl? Dreister Diebstahlversuch vereitelt

Bundespolizeidirektion München: Vorbereitungshandlung für Buntmetalldiebstahl?
Dreister Diebstahlversuch vereitelt
Die Erdungskabel wurden abgeschnitten und teilweise entmantelt und somit für den späteren Transport vorbereitet.

München - Haar (ots) - Buntmetalldiebe werden immer dreister. Wurden früher Kabel, teilweise auch ganze Kabeltrommeln sowie auch Gleise und andere Metallteile meist von Baustellen entwendet, konzentriert sich die dreistere Sorte der Straftäter nunmehr oft auf bestehende Bahnanlagen und den Abbau verbauter und fest montierter Metalle.

Am Mittwochabend (29. Juni) meldete ein Triebfahrzeugführer eines ICE gegen 19 Uhr im Bereich Haar auf der Innenseite einer Lärmschutzwand eine Person. Er dachte, es handle sich möglicherweise um einen Graffitisprayer.

Streifen von Landes- und Bundespolizei fuhren den vermeintlichen Tatort an, konnten vor Ort aber niemanden mehr antreffen, der dafür in Frage gekommen wäre. Bei der Absuche im Streckenbereich der Lärmschutzwände entdeckten Bundespolizisten an den Gleisen sowie an einem Umspannhäuschen beschädigte Erdungskabel. Die Enden der Kabel waren mittels Werkzeug und körperlicher Gewalt gelöst worden.

Es muss davon ausgegangen werden, dass es sich dabei um Vorbereitungshandlungen von Buntmetalldieben gehandelt hat. Die abgetrennten Kabelendungen waren teilweise bereits freigelegt, so dass im nächsten Schritt die Ummantelung gelöst werden konnte.

Den letzten größeren Fall dreisten Buntmetalldiebstahls im Bereich der Bundespolizeiinspektion München gab es am 2. Oktober 2013 (siehe Pressemitteilung Nr. 153/2013). Damals waren an 33 Masten und zwei Signalen an der Bahnstrecke Poing - Markt Schwaben mehr als 140 Meter Erdungskabel entfernt worden. Die Bahnstrecke konnte daraufhin für mehrere Stunden nur mit dieselbetriebenen Zügen befahren werden.

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