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Bundespolizeidirektion München: Einmischen führt zu Widerstand 19-Jähriger wird zum Straftäter

Immer wieder mischen sich Unbeteiligte in Amtshandlungen von Polizeibeamten ein. In einem Fall vom Samstagabend (18. Juni) ermittelt nun die Bundespolizei gegen einen 19-Jährigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

München (ots) - Immer wieder mischen sich Unbeteiligte in Amtshandlungen von Polizeibeamten ein. In einem Fall vom Samstagabend (18. Juni) ermittelt nun die Bundespolizei gegen einen 19-Jährigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Ein 19-jähriger alkoholisierter Ramersdorfer mischte sich gegen 23:45 Uhr als Unbeteiligter einer voran gegangener Streitigkeit in der östlichen Unterführung des Münchner Ostbahnhofes in polizeilichen Maßnahmen ein.

Der Jugendliche versuchte immer wieder die Maßnahmen zu stören und behinderte die Beamten. Auf die Erteilung eines Platzverweises reagierte er trotz mehrfacher Aufforderung nicht. Als der Ramersdorfer auch auf die Androhung zwangsweiser Durchsetzung nicht reagierte, versuchten zwei Bundespolizisten den Mann zu greifen. Dabei holte der 19-Jährige mit dem Arm zum Schlag aus und versuchte einen 26-jährigen Beamten am Kopf zu treffen. Der Schlag konnte abgewehrt und der Jugendliche überwältigt werden.

Bei dem Ramersdorfer wurde ein Atemalkohol von 2,28 Promille gemessen. Er konnte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Wache am frühen Morgen wieder verlassen. Zuvor hatte er die Gewahrsamszelle noch derart verunreinigt, dass sie anschließend nicht mehr benutzt werden konnte.

Bei dem Vorfall zuvor hatte ein 17-Jähriger aus der Maxvorstadt einen 32-jährigen Sicherheitsmitarbeiter der Bahn mit einem Feuerzeug, das er in der geballten Faust führte, angegriffen. Der DB-Mitarbeiter hatte zuvor versucht eine Streitigkeit zu schlichten. Er konnte den Angriff abwehren und wurde bei der Attacke nicht verletzt. Bei der Abwehr erlitt der 17-Jährige Verletzungen (leicht blutende Kratzspur) am Hals. Nach Rücksprache mit der Mutter wurde der Maxvorstädter nach Abschluss polizeilicher Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich nun wegen Körperverletzung verantworten müssen.

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