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Bundespolizeidirektion München: Fahndungserfolg der Bundespolizei nach gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr in Erlenbach am Main

Bundespolizeidirektion München: Fahndungserfolg der Bundespolizei nach gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr in Erlenbach am Main
Betonblock (Übersichtsaufnahme)

Würzburg (ots) - Zum dritten Mal in diesem Monat sind gestern Abend (21. März) in Erlenbach am Main gefährliche Hindernisse in das Gleis der Bahnstrecke Aschaffenburg - Miltenberg gelegt worden. Beamte der Bundespolizei, die zur gezielten Überwachung eingesetzt waren, verhinderten einen erneuten Bahnunfall und stellten nach erfolgreicher Verfolgung zwei nunmehr dringend tatverdächtige Jugendliche fest.

Wie berichtet, haben Unbekannte in Erlenbach am Main in den späten Abendstunden des 5. und 20. März verschiedene Gegenstände in das Gleis der Bahnstrecke Aschaffenburg - Miltenberg gelegt. Dabei hatte es sich unter anderem um ein Fahrrad und um einen großen Abfallbehälter gehandelt. Personenzüge hatten die Hindernisse jeweils überfahren, wodurch es zu einer erheblichen Gefahr für die Zuginsassen gekommen war.

Gestern Abend überwachten Zivilkräfte der Bundespolizei den Streckenabschnitt in Erlenbach am Main. Dabei fanden sie auf Höhe des Hermann-Staudinger-Gymnasiums zwei etwa 40 Zentimeter lange und 25 Zentimeter breite Betonblöcke auf den Schienensträngen liegen. Zudem lag ein Bauzaun aus Plastik einige Meter entfernt im Gleis.

Die Bundespolizisten veranlassten sofort die Sperrung der Bahnstrecke und entdeckten kurz darauf drei Jugendliche, die sich auf dem angrenzenden Schulgelände aufhielten. Bei Anblick der Zivilpolizisten ergriffen die Drei sofort die Flucht.

Zu Fuß nahmen die Beamten die Verfolgung auf und erhielten dabei Hilfe durch eine Autofahrerin, welche die Verfolgung mit ihrem Fahrzeug unterstützte.

Nach etwa 700 Metern konnten zwei der drei Verdächtigen in der Schillerstraße eingeholt und gestellt werden. Dem Dritten gelang die Flucht.

Bei den beiden vorübergehend Festgenommenen handelt es sich um einen 15- und einen 16-jährigen Deutschen. Gegenüber den Zivilbeamten gaben sie zu, die Betonblöcke und den Bauzaun in das Bahngleis gelegt zu haben. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen wurden sie ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen derzeit auf Hochtouren. Ziel ist dabei zum einen die Identität des dritten Verdächtigen festzustellen und zum anderen zu klären, ob die drei Jugendlichen auch für gleichgelagerte Straftaten aus der Vergangenheit verantwortlich sind.

Hinweis: Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

Die anliegenden Fotos der Betonblöcke sind zu redaktionellen Zwecken freigegeben (Foto: Bundespolizei).

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Fabian Hüppe
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