Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mehrere Festnahmen und Gewaltdelikte Bundespolizei gefordert

München (ots) - Am Wochenende kam es im Bereich von S-Bahnen und Münchner Bahnhöfen zu einigen Gewaltdelikten. Zudem konnte die Bundespolizei auch zur Fahndung ausgeschriebene Straftäter festnehmen.

Gegen 11 Uhr des Freitags (18. März) kontrollierten Beamte der Bundespolizei im Hauptbahnhof eine 45-jährige Nürnbergerin, die mit dem Regionalexpress aus der fränkischen Metropole gekommen war. Ein Datenabgleich förderte zu Tage, dass sie wegen zweier Straftaten zu Freiheitsstrafen verurteilt worden war. Wegen Diebstahls von Landgericht Nürnerg zu einem sowie vom Amtsgericht Nürnberg wegen Betrugs zu drei Monaten Freiheitsstrafe. Die Frau wurde den Justizbehörden zugeführt.

Am Freitagabend (18. März) wurde die Bundespolizei gegen 20 Uhr zu einer aggressiven Person gerufen, die in einem 24-Stunden-Shop am Hauptbahnhof eine Flasche Wein entwenden wollte. Der 20-Jährige Gambier, der keine Ausweispapiere mit sich führte, beleidigte die eingesetzten Beamten.

Kurz nach Mitternacht des Samstags (19. März) kam es um 00:20 Uhr im Hauptbahnhof München zu einer versuchten Körperverletzung gegen Bahnsicherheitsmitarbeiter. Ein alkoholisierter 36-jähriger Rumäne, gegen den Hausverbot besteht, wurde von der DB-Security-Streife mehrmals aufgefordert, den Hauptbahnhof zu verlassen. Anstatt dem Ansinnen nachzukommen, versuchte die Person, bei der später 2,25 Promille Alkohol im Atem gemessen wurden, auf die beiden Bahnsicherheitsmitarbeiter einzuschlagen. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei nahm sich des Vorfalles an. Der Rumäne, gegen den wegen versuchter Körperverletzung und Hausfriedensbruch ermittelt wird, konnte die Wache nachAbschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder freien Fußes verlassen.

Gegen 8 Uhr des Samstags (19. März) wurde die Bundespolizei über exhibitionistische Handlungen in einer S-Bahn informiert. Ein 58-Jähriger aus Moosach hatte an seinem deutlich wahrnehmbar entblößten Geschlechtsteil manipuliert. Eine 27-Jährige aus Donaueschingen im Südwesten Baden-Württembergs, saß ihm gegenüber. Sie machte in der S1 (Zuglauf Freising - Ostbahnhof) durch lautes Rufen zwei Zeugen auf den Vorfall aufmerksam. Der 58-Jährige stellte seine Handlungen daraufhin an. Er wurde am Ostbahnhof von einer alarmierten Streife der Bundespolizei in Empfang genommen und erst nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Am Samstagvormittag (19. März) wurde eine Streife der Bundespolizei am Ausgang Bayerstraße des Hauptbahnhofes gegen 11 Uhr auf einen 53-jährigen Eritreer aufmerksam. Er führte den Mittelfinder provokant gestikulierend gegen die Beamten. Ein Reisender informierte die Streife, dass der Eritreer zuvor mit einem Reisenden Streit hatte und von Umstehenden beruhigt werden musste. Der Nordwestafrikaner verhielt sich gegenüber den kontrollierenden Beamten aggressiv und weigerte sich, sich ihnen gegenüber auszuweisen. Einem erteilten Platzverweis kam er trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nach.

Als dieser mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden sollte, versuchte der Nordostafrikaner mit dem Ellenbogen gegen eine Beamten zu schlagen, was jedoch nicht gelang. Der alkoholisierte Eritreer, der später einen Alkoholtest verweigerte, wurde zu Boden gebracht und nach weiteren Widerstandhandlungen gefesselt zur Wache verbracht. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnte die Wache wieder verlassen.

Ein 31-jähriger Pole, der erst am 24. Februar aus der Haft entlassen worden war, fuhr am Samstagabend (19. März) gegen 22:45 Uhr ohne Fahrschein in einer S-Bahn. Am Ostbahnhof wurde der Mann zwecks Personalienfeststellung von Bahnsicherheitsmitarbeitern der Bundespolizei übergeben. Ein Datenabgleich förderte zu Tage, dass der Mann zwecks Ausweisung bzw. Abschiebung des zur Fahndung ausgeschrieben worden war.

Beim Fingerabgleich mittels Fast-ID, schlug der Pole unvermittelt auf das Gerät, welches dadurch funktionsunfähig wurde. Er leistete aktiv Widerstand und bewarf die Beamten mit einem Schuh. Ein Beamter konnte diesen jedoch abwehren.

Das beschädigte Fast-ID-Gerät muss nach erster Diagnose ersetzt werden. Es entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Der Pole wurde den Justizbehörden zugeführt.

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