Bundespolizeidirektion München: Reisender stellt sich selbst - Mann gesteht Reise mit gefälschtem Pass -

Flughafen München (ots) - Nicht unbedingt alltäglich ist ein Vorfall, der sich gestern Morgen (10. Februar) bei einer Einreisekontrolle der Bundespolizei am Flughafen München ereignete. Bei der Passkontrolle legte ein Iraner einen türkischen Pass vor und gab den kontrollierenden Beamten auch gleich bekannt, dass dieser gefälscht sei.

Am Mittwochmorgen wollte ein 28-jähriger Iraner aus Teheran kommend nach Deutschland einreisen. Noch bevor die kontrollierenden Bundespolizisten eine Frage stellen konnten, outete sich der 28-Jährige, dass er mit einem verfälschten Pass reisen würde. Dies bestätigte sich bei der Überprüfung durch die Beamten. Auf der Wache angekommen erklärte der junge Mann er habe 1992 den christlichen Glauben angenommen. Jetzt habe ein Freund den Glaubenswechsel an die iranischen Behörden verraten. Deswegen sollte er festgenommen werden. Er habe sich der Festnahme entzogen und sei geflüchtet. Für die gesamte Flucht inklusive Ausweispapiere und Flug habe er 12.500 Euro an einen Schleuser bezahlt.

Gut vorbereitet war der junge Mann, da seine extra aus Hamburg angereiste Rechtsanwältin bereits hier in München auf ihn wartete. Nachdem der Iraner Asyl beantragt hatte, muss er nun in der Flughafenunterkunft auf die Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge warten.

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