Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Regionalexpress wegen verdächtigem Gepäckstück angehalten Keine Gefahr für Reisende und Bahnverkehr

Bundespolizeidirektion München: Regionalexpress wegen verdächtigem Gepäckstück angehalten
Keine Gefahr für Reisende und Bahnverkehr
Nach Untersuchung eines Rucksackes in einem in Pasing gestoppten RE, der aus Ulm kam, konnten Spezialkräfte der Bundespolizei Entwarnung geben.

München (ots) - Nach Mitteilung einer Reisenden zu einem verdächtigen Gegenstand in einem Regionalexpress am Freitagabend (8. Januar) wurde der nach München fahrende RE 57121 am Bahnhof Pasing gestoppt, Reisende evakuiert. Der zunächst verdächtig erscheinende Rucksack enthielt jedoch nichts verdächtiges.

Gegen 22:15 Uhr wurde der Münchner Bundespolizei ein verdächtiger Gegenstand in einem aus Ulm kommenden Regionalexpress gemeldet. Eine Reisende hatte einen Mann beobachtete, der den Zug beim Halt in Mering oder Kissing verlassen hatte. Aus der Gepäckablage hatte er nur eines von zwei Gepäckstücken genommen. Einen Rucksack, der dem Mann zugeordnet wurde, blieb zurück. Die Reisende informierte das Zugbegleitpersonal. Noch während der Fahrt lies der Zugbegleiter das vordere Abteil räumen und verwies die Fahrgäste in den hinteren Zugteil.

Der Zug stoppte in München-Pasing, alle Fahrgäste verließen den Regionalexpress. Eine Nachfrage bei den beiden genannten Ausstiegsbahnhöfen nach einer Verlustanzeige verlief negativ. Zugeführte Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchten den nicht einsehbar abgelegten Rucksack. Nach Öffnung des Rucksackes wurden ein als Geschenk verpackter Gartenzwerg, zwei Flaschen Wein und weitere persönliche Gegenstände aufgefunden.

Durch die Absperrmaßnahmen an einem Gleis am Pasinger Bahnhof kam es kaum zu Beeinträchtigungen. Am Einsatz beteiligt waren auch Beamte der Landespolizei und DB-Sicherheitspersonal sowie Rettungskräfte. Wieviele Reisende sich in dem Zug befunden hatten ist nicht bekannt.

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