Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei ermittelt dreiste Diebe - Gestohlene Sparbücher und Urkunden bei Wohnungsdurchsuchung gefunden

Nach nur zweitägiger Ermittlungsarbeit hat die Rosenheimer Bundespolizei bei Wohnungsdurchsuchungen wertvolle gestohlene Dokumente und Sparbücher mit einem Gesamtguthaben von 160.000 Euro aufgefunden.

Rosenheim/Bad Aibling (ots) - Die Bundespolizei hat am Freitag (8. Mai) bei Wohnungsdurchsuchungen in Bad Aibling und Rosenheim gestohlene Sparbücher mit einem Gesamtguthaben von rund 160.000 Euro aufgefunden. Nur zwei Tage zuvor waren diese, zusammen mit anderen wichtigen Urkunden, einem 56-Jährigen aus einem Schließfach am Rosenheimer Bahnhof entwendet worden. Umfangreiche Ermittlungen hatten die Bundespolizisten schließlich auf die Spur der Täter geführt.

Bereits am Mittwochabend hatte ein Rosenheimer den Diebstahl seiner wertvollen Unterlagen bei der Bundespolizei angezeigt. Nach diversen Behördengängen wollte der 56-Jährige ein Spielcasino besuchen. Zuvor deponierte er die mitgeführten Sparbücher, Sterbeurkunden und Testamente verstorbener Angehöriger in einem Schließfach am Rosenheimer Bahnhof. Fünf Stunden später stand er dann fassungslos vor dem leeren Fach, in dem ein Zweitschlüssel steckte. Offenbar hatte sich ein nicht namentlich bekannter Mann unbefugt Zugriff auf das Schließfach verschafft. Den Ermittlungen zufolge hatte er gegenüber eines Mitarbeiters der Deutschen Bahn AG scheinheilig behauptet, dass sein Schlüssel klemmen würde und um Öffnung des Faches per Generalschlüssel gebeten. Da der Mann den Inhalt des Depots detailgetreu beschreiben konnte, schöpfte der Bahnangestellte keinen Verdacht und händigte dem Betrüger alle im Fach befindlichen Gegenstände aus.

Nach umfassenden Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei konnten nur zwei Tage später zwei Tatverdächtige aufgespürt werden. Auf richterliche Anordnung wurden daraufhin Freitagnachmittag die Wohnungen des 44-jährigen Bad Aiblingers und seiner 43-jährigen Bekannten durchsucht. Die beiden polizeibekannten und offensichtlich unter Drogen stehenden Verdächtigen verstrickten sich in Widersprüche, konnten letztlich aber durch die in beiden Wohnungen aufgefundenen Unterlagen und privaten Gegenstände des Geschädigten überführt werden. Sie werden sich nun wegen Unterschlagung, Betrugs und Diebstahls strafrechtlich verantworten müssen.

Rückfragehinweis:

Jeannine Geißler
________________________________________
Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2201 | Fax: 08031 8026-2199
E-Mail: jeannine.geissler@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist eine der größten
Flächeninspektionen Deutschlands. Ihr gehören die
Bundespolizeireviere Freilassing, Weilheim, Kempten und Lindau an.
Damit ist sie vom Berchtesgadener Land bis zur Bodenseeregion bahn-
und grenzpolizeilich zuständig. Im 650 Kilometer langen
deutsch-österreichischen Grenzgebiet gehen die rund 550
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem gegen illegale Migration
und Schleusungskriminalität vor. Auf über 1.150 Bahnkilometern und in
etwa 200 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen sie für Sicherheit der
Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de oder über oben genannte Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Bundespolizeidirektion München

Das könnte Sie auch interessieren: