Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Schleusung mit falschen Pässen - Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser bei Mittenwald

Die Bundespolizei hat bei Mittenwald einen mutmaßlichen Schleuser gefasst.

Mittenwald (ots) - Bundespolizisten haben am Dienstag (28. April) einen mutmaßlichen ukrainischen Schleuser auf der B2 festgenommen. Im Wagen des 26-Jährigen befanden sich sechs Personen mit gefälschten italienischen Dokumenten. Unter ihnen waren auch drei alleinreisende Minderjährige.

Weilheimer Fahnder kontrollierten auf der B2, Höhe Mittenwald, die Insassen eines Pkws mit polnischer Zulassung. Der Fahrer aus der Ukraine konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Auch seine sechs Begleiter legten offenbar gültige Einreisepapiere vor. Allerdings stellten die Bundespolizisten sofort fest, dass es sich bei den italienischen Fremdenpässen um Totalfälschungen handelt. Wegen des Schleusungsverdachts beziehungsweise der Urkundenfälschung mussten alle Personen den Beamten zur Dienststelle folgen. Wie die ersten Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei den Geschleusten um fünf somalische sowie einen äthiopischen Staatsangehörigen. Rund 1.200 Dollar pro Person hatten sie eigenen Angaben zufolge für die Schleusung von Italien nach München an einen Mittelsmann gezahlt. Die gefälschten Dokumente seien im Preis mit enthalten gewesen.

Die jungen Männer im Alter von 14 bis 28 Jahren gaben an, in Deutschland Asyl beantragen zu wollen. Drei von ihnen wurden der Flüchtlingsstelle in München zugeleitet. Die anderen drei konnten aufgrund ihres Alters dem Jugendamt Garmisch-Partenkirchen anvertraut werden. Der 26-jährige Fahrer durfte zwar nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen das Bundespolizeirevier verlassen, wird sich aber wegen Einschleusens von Ausländern strafrechtlich verantworten müssen.

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