Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Feststellungen am Bahnhof Freilassing häufen sich - Mehrere Gruppen unerlaubt Eingereister festgestellt

Die Bundespolizei hat mehrere Gruppen unerlaubt Eingereister am Bahnhof Freilassing festgestellt. Offenbar wurden die Personen nach Deutschland geschleust.

Freilassing (ots) - Die Feststellungen unerlaubt eingereister Personen am Freilassinger Bahnhof häufen sich. Erst am Sonntag (26. April) haben Beamte dort zwölf syrische Staatsangehörige in Gewahrsam genommen. Die Bundespolizei geht von organisierten Schleusungen aus.

Keiner der zwölf Syrer konnte sich bei der Kontrolle ausweisen. Die Männer im Alter von 22 bis 41 Jahren gaben an, dass sie in einem größeren Pkw von Ungarn nach Deutschland gebracht worden wären. Am Bahnhof in Freilassing soll sie der unbekannte Schleuser in den frühen Morgenstunden schließlich aufgefordert haben, das Fahrzeug zu verlassen. Nur einen Tag zuvor wurde die Bundespolizei über eine größere ausländische Gruppe am Freilassinger Bahnhof informiert. Die verständigten Bundespolizisten trafen auf weitere zwölf Personen, darunter ein achtjähriger Junge. Wie sich herausstellte, handelte es sich um elf syrische und einen palästinensischen Staatsangehörigen, die nicht über die erforderlichen Papiere verfügten. Auch sie gaben an, von Ungarn aus nach Deutschland gefahren und in Freilassing ausgesetzt worden zu sein. Eine sechsköpfige Gruppe aus Afghanistan hat die Bundespolizei bereits am Donnerstag auf dem Bahnhofsgelände festgestellt. Auch die Afghanen konnten keine Einreise- oder Aufenthaltsdokumente vorzeigen. Sie gaben an, mit dem Auto und dem Zug unterwegs gewesen zu sein.

Die Bundespolizei in Bad Reichenhall schließt nicht aus, dass es sich in allen drei Fällen um bezahlte Schleusungen handelt. Nach ersten Ermittlungen hatten einige der Geschleusten bereits in Ungarn einen Asylantrag gestellt. Im Anschluss an die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden alle an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet. Die zuständigen Behörden werden über ihren weiteren Verbleib in Deutschland entscheiden.

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Rainer Scharf
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