Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Da versagte das Deo

In diesem manipulierten Deoroller entdeckten Fahnder der Waidhauser Bundespolizei knapp fünf Gramm Amphetamin.

Waidhaus (ots) - Der eine mimte den seriösen Geschäftsmann, die anderen tarnten den Schmuggel mit Kosmetika. An den Waidhauser Bundespolizisten und Zöllnern kamen sie dennoch nicht vorbei. Im ersten Fall war ein Tscheche in einem Linienbus von Prag nach München auf der A 6 unterwegs. Gut gekleidet und lediglich mit einem Aktenkoffer unterwegs, hatte der 26-Jährige lediglich einen entscheidenden Fehler gemacht. Er war ohne Ausweispapiere unterwegs und geriet dadurch ins Visier der Fahnder, die stichprobenartig Insassen des Busses kontrollierten. Bei der Durchsuchung des Köfferchens fanden die Bundespolizisten nicht nur ein Rauchröhrchen sondern über 20 Gramm Marihuana. Kurze Zeit später waren es zwei Deutsche, die am Rauschgiftschmuggel gehindert wurden. Auf einem Parkplatz der A 6 bei Lohma (Lkr. NEW) kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus eine 44-Jährige Frau und einen 28-jährigen Mann. Bei der Nachschau im Fahrzeug entdeckten die Polizisten einen manipulierten Deoroller in der Handtasche der Frau. Statt Schweißstopper enthielt das umfunktionierte Pflegeutensil knapp fünf Gramm Amphetamin. Die Fälle wurden der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) des Waidhauser Zolls übergeben, die neben der Strafverfolgung nach dem Betäubungsmittelgesetz und der Beschlagnahme der Rauschmittel nun weitergehende Ermittlungen betreibt.

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