Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Bundespolizist verletzt 24-Jähriger leistet nach Streit mit Reisenden in der S-Bahn Widerstand

32-jähriger Bundespolizist wird bei der Festnahme eines sich der Maßnahme widersetzenden Wohnsitzlosen verletzt

München (ots) - In den frühen Abendstunden des Dienstags (1. April) kam es, nach verbalem Streit mehrerer S-Bahn-Reisender mit einem alkoholisierten 24-Jährigen, in einer S8 am Haltepunkt Daglfing zu einem Widerstand, bei dem ein 32-jähriger Bundespolizeibeamter verletzt wurde.

Der Triebfahrzeugführer einer S8 meldete der Notfallleitstelle gegen 20:30 Uhr einen verbalen Streit mit Beleidigungen mehrerer Reisender in der S-Bahn und wartete am Haltepunkt Daglfing auf das Eintreffen einer alarmierten Streife der Bundespolizei.

Nachdem geklärt war, dass sich der Streit an zu lauter Musik über die Ohrhörer eines 24-jährigen Deutschen entbrannt hatte, versuchte dieser, sich polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Der Mann ignorierte mehrfach Aufforderungen des ihn befragenden Bundespolizisten. Zudem trat er rauchend und telefonierend latent aggressiv sowie weiterhin beleidigend gegenüber anderen Reisenden auf und provozierte zusätzlich den Beamten sowie dessen Diensthund. Dieser befand sich abgelegt mit Bissschutz in der Nähe des Kontrollortes.

Nachdem der 24-jährige Wohnsitzlose sich weigerte mitzukommen, stattdessen die entgegengesetzte Richtung einschlug und wegging, versuchte der Polizeiobermeister ihn am Oberarm festzuhalten. Sofort und völlig unvermittelt schlug der Mann daraufhin mit voller Kraft gegen das Handgelenk des Bundespolizisten und diesem zudem mit der Faust ins Gesicht. Zusammen mit dem, gegen den 24-Jährigen stoßenden Diensthund und einem Kollegen gelang es den Mann zu überwältigen.

Der Beamte erlitt mehrere Schürfwunden, eine Prellmarke am rechten Jochbein sowie einen Haarriss im rechten Handgelenk, und wird mehrere Tage seinem Dienst nicht nachkommen können. Der amtsbekannte 24-Jährige wurde festgenommen. Eine freiwillige Atemalkoholprüfung ergab einen Wert von 2,6 Promille. Der Wohnsitzlose wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidung ermittelt.

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