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Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei-Diensthund lockt Hündin von den Bahngleisen - Statt Hasenjagd ein Stelldichein

Symbolbild: Diensthund der Bundespolizei Foto: Bundespolizei

Nürnberg (ots) - Zu einer lebensgefährlichen Jagd über das Bahngelände im Ortsteil Gostenhof ließ sich Mittwochabend (19. März) eine Hündin durch einen Hasen verleiten. Sie hatte sich beim Gassi gehen losgerissen. Die Anziehungskraft eines Diensthundes der Bundespolizei beendete das gefährliche Treiben. Der Ausreißerin war der Schäferhund schließlich doch lieber als der Wettlauf mit dem Hasen.

Eine besorgte Hundebesitzerin hatte der Nürnberger Bundespolizei gegen 22 Uhr mitgeteilt, dass ihr Hund auf Bahngebiet entlaufen sei. Ihre Mischlingshündin hatte sich beim Gassi gehen losgerissen, um einen Hasen zu verfolgen. Dumm nur, dass der Hase mit seiner Verfolgerin im Schlepptau in den Gleisbereich geflüchtet war.

Als wenig später ein Diensthundeführer der Bundespolizei dort eintraf, fand er eine aufgelöste 30-jährige Frau vor. Hund und Hase hetzten immer noch kreuz und quer über die Gleise. Nun war guter Rat teuer. Der Beamte vertraute auf die Anziehungskraft seines Diensthundes und holte diesen aus dem Streifenfahrzeug. Die Rechnung ging auf. Der zweijährige Schäferhund-Rüde "Patriot" gefiel der hellbraunen Mischlingshündin "Melodie" so gut, dass sie die Verfolgung des Hasen abbrach und lieber die Nähe des attraktiven Diensthundes suchte. So konnte die glückliche Gostenhoferin ihre Hundedame wieder in die Arme schließen und an die Leine nehmen. Auswirkungen auf den Zugverkehr entstanden durch die Hasenjagd nicht.

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