Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Waschmittelzusatz spricht klar gegen "weiße Weste" - Kokain im Wert von 40.000 Euro beschlagnahmt - Bundespolizei verhaftet mutmaßliche Drogenschmuggler

Die Rosenheimer Bundespolizei hat auf der A 8 Kokain im Wert von mindestens 40.000 Euro beschlagnahmt. Die Drogen brachten ein Gewicht von über einem Kilo auf die Waage. Sie waren in einer Waschmittelpackung versteckt. (Foto: Bundespolizei)

Irschenberg / München (ots) - Über ein Kilo Kokain mit einem Marktwert von mindestens 40.000 Euro hat die Bundespolizei Anfang März (1. März) auf der Autobahn Salzburg - München beschlagnahmt. Die beiden mutmaßlichen Drogenschmuggler aus Serbien wurden verhaftet. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen illegaler Einfuhr von Betäubungsmitteln.

An der Rastanlage Irschenberg kontrollierten Rosenheimer Bundespolizisten die Insassen eines Wagens mit schweizerischen Kennzeichen. Fahrer und Beifahrer konnten sich mit serbischen Reisepässen ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Durchsuchung ihres Gepäcks im Kofferraum fiel den Zivilfahndern eine Waschmittelpackung auf. Die offenbar nachträglich mit Klebstoff verschlossene Schachtel beinhaltete nicht nur Waschpulver, sondern auch ein mit Folie umwickeltes weißes Päckchen. Ein Drogentest brachte rasch Gewissheit: Es handelte sich um Kokain. Die Drogen hatten ein Gewicht von etwas mehr als 1.100 Gramm.

Die beiden Serben im Alter von 44 und 35 Jahren wurden von der Bundespolizei wegen des Verdachts der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln festgenommen. Nach einer ersten Einschätzung des eingeschalteten Zollfahndungsamts in München hat das Kokain einen Marktwert von wenigstens 40.000 Euro. Inzwischen hat eine gemeinsame Ermittlungsgruppe von Zoll und Landeskriminalamt die Ermittlungen gegen die beiden Männer übernommen. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft München II entsprechend wurden die Beschuldigten auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen.

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Rainer Scharf
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