Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: 10-Jähriger stürzt ins Gleis - glücklicherweise nur leicht verletzt DB-Mitarbeiterin zieht Nothalt; Reisender zieht in hoch

Eine schnelle Information über die Notrufsäule kann Leben retten - Knopf drücken, auf Antwort warten, Vorfall kurz schildern.

München (ots) - Am Donnerstagnachmittag (23. Januar) stürzte ein 10-jähriger Junge am Münchner S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz ins Gleis - er hatte viel Glück.

Kurz nach 15:30 Uhr hielt sich ein 10-Jähriger aus München-Trudering am S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz auf. Aus Unaufmerksamkeit, er spielte mit dem Handy und hielt sich zu nah an der Bahnsteigkante auf, stürzte er ohne Fremdeinwirkung vom Bahnsteig ins Gleisbett. Eine Servicemitarbeiterin der Deutschen Bahn hatte dies aus der Aufsichtskanzel heraus beobachtet und zog so-fort den Nothalt. Ein einfahrender Zug wurde dadurch frühzeitig gestoppt! Ein unbekannter Reisender half dem Jungen vom Gleis auf den Bahnsteig. Der Junge erlitt einen Schock und hatte lediglich eine kleine Schürfwunde am Knie. Er kam von der Schule und befand sich auf dem Heimweg. Der 10-Jährige wurde wenig später von der informierten Mutter am Rosenheimer Platz abgeholt.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang und bittet Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder auf die Gefahren am Bahnsteig aufmerksam zu machen - insbesondere auch beim Gebrauch von Mobiltelefonen, Smartphones oder anderer elektronischer Geräte.

Die Tipps der Bundespolizei.

Am Bahnsteig

   - die weiße Linie nicht überschreiten!
   - nicht mit dem Handy spielen!
   - vom CityRoller oder Skateboard absteigen!
   - Kopfhörer abnehmen!
   - auf Durchsagen achten! 

Schnell noch ins Handy schauen, beim Gehen eine Nachricht schreiben oder gar damit spielen ... zu nah an der Bahnsteigkante ... oftmals lebensgefährlicher Leichtsinn! Täglich beobachten die Münchner Bundespolizisten zahlreiche solcher Gefahrenmomente. Dabei geben oftmals Erwachsene ein schlechtes Vorbild.

Die Bundespolizei bittet Reisende darum, insbesondere auf Kinder die abgelenkt evtl. zu nah an die Bahnsteigkante geraten, im Auge zu behalten und im Notfall, beim Sturz ins Gleis DB-Personal, auf der Stammstrecke z.B. in der Aufsichtskanzel, zu verständigen - ggf. an Notrufsäulen um Hilfe bitten. Machen Sie sich beim Warten am Bahnsteig oder auch in Zügen und S-Bahnen mit vorhandenen Nothilfeeinrichtungen vertraut.

Rückfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg,
Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im
Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder
oben genannter Kontaktadresse.

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