Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Bundespolizei erwirkt Haft für einen Gewalttäter

Kassel (ots) - Durch seine hohe Gewaltbereitschaft gegenüber Polizeibeamten fiel ein 30-Jähriger wiederholt bei der Bundespolizei in Kassel und Gießen auf.

Bereits am 23.12.2014 wurde die Bundespolizei in Gießen, wegen eines Fahrscheindeliktes, zu einem Zug gerufen. Zur Feststellung der Identität sollte der Mann zur Wache am Bahnhof in Gießen mitgenommen werden. Um sich der Maßnahme zu entziehen, leistete er durch Treten und Schlagen gegenüber den Beamten erhebli-chen Widerstand. Zwei Beamte wurden dabei verletzt. Eine Beamtin davon wurde so geschädigt, dass sie sich in ärztliche Be-handlung begeben musste. Sie ist seitdem dienstunfähig.

Am 29.12.2014 suchte der Mann erneut Kontakt zur Bundespolizei. Im Hauptbahnhof in Kassel provozierte und beleidigte er zwei uniformierte Polizeibeamte. Bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen wurde er zunehmend aggressiver. Er schlug und trat gegen die Beamten. Seiner Festnahme versuchte er sich durch Flucht zu entziehen. Erst durch die Unterstützung weiterer Beamten konnte er festgenommen werden. Auch hier leistete er Widerstand durch Gewalt gegenüber den Beamten, wobei er ebenfalls eine Beamtin verletzte. Auch diese Beamtin ist dienstunfähig.

Der Mann war polizeilich nicht unbekannt: er ist Betäubungsmittelkonsument und gilt als gewaltbereit. Dies hat er wiederholt bewiesen.

Im Verlauf der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Mann HIV-positiv und Hepatitis erkrankt ist. Sein gewaltbereites Verhalten gegen-über den Polizeibeamten lässt nicht ausschließen, dass er auch gegenüber anderen Personen gewalttätig ist und diese dabei mit seinen Krankheiten anstecken könnte. Die verletzten Beamten wurden vorsorglich bzgl. einer möglichen Anste-ckung mit den Krankheiten untersucht, die Ergebnisse stehen noch aus.

Am 30.12.2014 wurde der Mann dem Haftrichter in Kassel vorgeführt und dieser ordnete die Untersuchungshaft an. "Damit konnte nicht nur die Strafverfolgung sichergestellt werden, son-dern auch eine nicht unerhebliche Gefahr für die Sicherheit der Bürge-rinnen und Bürger abgewehrt werden", sagte der stellvertretende Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Kassel EPHK Rainer Paul.

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