Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Kleines Schild und große Wirkung

Christoph Büttner vom Bundespolizeirevier Gießen; Quelle: Bundespolizei

Gießen (ots) - Gießen - Gefährliche Situationen am Bahnübergang in der Rödgener Straße wurden auf Initiative der Bundespolizei nahezu beseitigt.

"Zum Glück wurden wir rechtzeitig auf den Umstand aufmerksam und konnten handeln, bevor etwas passiert!", sagte Rainer Paul, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Kassel.

Von der Bundespolizei gefertigte Piktogramme mit Sicherheitshinweisen, aufgestellte Bauzäune im Bereich des Zu- /und Ausganges der Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) sowie Erklärungen der Sozialbetreuer der HEAE sorgen in der Rödgener Straße ab sofort für mehr Sicherheit.

Bisher sechs gefährliche Situationen

Im Zeitraum von Juni bis Oktober dieses Jahres kam es in sechs Fällen zu lebensgefährlichen Situationen am Bahnübergang. Personen überquerten, trotz regen Zugverkehrs, bei rot zeigender Ampel und sich senkender Schranke, verbotenerweise die Gleise oder hielten sich im unmittelbaren Gefahrenbereich der Bahnstrecke auf.

Jedes Mal mussten die betroffenen Lokführer eine Schnellbremsung einlegen. Wegen der Vorfälle kam es oft zu erheblichen Betriebsbeeinträchtigungen.

Ursächlich für die Gefahrenmomente war ein Trampelpfad, der direkt in den Gefahrenbereich führte. Durch seine Nutzung wurden die Menschen nicht nur falsch über die Gleise geleitet, sondern auch der Blick auf die Lichtzeichenanlage war beim Überqueren der Bahnanlage nicht möglich. So kam es, dass die Warnhinweise auf bevorstehenden Zugverkehr nicht ausreichend wahrgenommen und beachtet wurden.

Christoph Büttner und Gerhard Ulm, beide Kriminalpräventionsbeauftragte der Bundespolizeiinspektion Kassel haben die Situation am besagten Bahnübergang, in Kooperation mit den Verantwortlichen des Regierungspräsidiums Gießen, des Ordnungsamtes der Stadt, der Deutschen Bahn AG sowie der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung zu einer guten Lösung gebracht.

"Wir hoffen, dass künftig alle den Bahnübergang benutzen und dass es keine Gefahrenmomente mehr gibt!", sagte Christoph Büttner.

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