Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Unerlaubte Migration hält auch am Wochenende an

Kassel/Fulda/Gießen (ots) - Erneut sind am vergangenen Wochenende im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Kassel 15 Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere festgestellt worden.

Zwölf Personen aus dem Sudan sind allein im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe aufgegriffen worden. Die Sudanesen waren mit einem Regionalexpress aus Wabern gekommen. Aufgefallen war die Gruppe, weil es Unregelmäßigkeiten bei der Fahrscheinkontrolle gab. Bei der Gruppe handelte es sich um elf Männer zwischen 20 und 30 Jahren sowie eine Frau.

Ein 24-jähriger Sudanese war alleine unterwegs. Er meldete sich beim Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn AG und fragte nach der Polizei. Später berichtete er von einem Unbekannten, der ihn für 1000 US-Dollar nach Deutschland eingeschleust hätte.

Im Bahnhof Fulda wurden am Freitag ein 19-jähriger Mann aus dem Tschad und ein 24 Jahre alter Sudanese aufgegriffen. Beide kamen mit dem ICE in Fulda an.

Im Bahnhof Gießen stellten Bundespolizisten einen 35-Jährigen aus Eritrea fest. Er sei ebenfalls mittels eines Schleusers nach Deutschland gekommen. Für rund 3000 US-Dollar sei er mit einem PKW in das Bundesgebiet gebracht worden.

Alle Personen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen an die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen weitergeleitet.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat in allen Fällen ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise eingeleitet. Im Fokus der Ermittlungen stehen weiterhin die Schleuser, die aus der Not der Menschen Profit schlagen.

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