Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Zug überfährt Betonplatten

Hünfeld (ots) - Gleich mehrfach haben bisher Unbekannte am vergangenen Samstag im Bereich des Bahnhofes Hünfeld Betonplatten und verschiedene Materialien einer Baustelle auf die Gleise gelegt. Eine Cantusbahn auf der Fahrt Richtung Fulda überfuhr die Hindernisse gegen 22.30 Uhr.

Personen sind bei dem Vorfall nicht zu Schaden gekommen. Ob eine Cantusbahn beschädigt worden ist, ist nach bisherigem Ermittlungsstand nicht bekannt.

Auch auf dem Gegengleis in Richtung Bebra lagen unter anderem Plastikrohre und ein Bauzaunelement auf den Gleisen.

Erste Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei und der Polizei Hünfeld blieben erfolglos. Gegen 01.45 Uhr haben Beamte der Hünfelder Polizei erneut verdächtige Personen an den Gleisen gesehen, als diese mit Baumaterialien hantierten. Durch die Polizisten wurden erneut Gegenstände von den Gleisen geräumt.

Beim Erkennen der Beamten flüchteten zwei Jugendliche. Drei Züge verspäteten sich durch den Vorfall um jeweils 15 Minuten.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Sachdienliche Hinweise sind erbeten unter der Tel. -Nr. 0561/81616 - 0 oder www.bundespolizei.de .

Hinweis der Bundespolizei:

Gefährliche Situationen durch Schnellbremsungen!

Kommt es in solchen Fällen zu Schnellbremsungen, so werden Reisende im Zug meist überrascht. Die Gefahr, sich durch Stürze und umher fliegende Gegenstände zu verletzen, ist groß. Züge, insbesondere Cantusbahnen, können durch das Überfahren von Gegenständen entgleisen oder es entstehen Schäden, die erst Wochen später zu Unfällen führen können.

Beim Überfahren solcher Gegenstände spritzen diese mit hoher Geschwindigkeit weg und gefährden umherstehende Personen erheblich.

Solche Handlungen haben strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Täter auch mit Schadenersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Privatpersonen rechnen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0172/8101945
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
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