Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main

BPOL-F: Unbekannter Radfahrer zwingt ICE zur Notbremsung Bundespolizei sucht nach Zeugen

Hanau (ots) - Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main ermittelt gegen einen noch unbekannten Fahrradfahrer, der am Samstagmorgen, gegen 06.20 Uhr, einen ICE im Bereich von Hanau-Wolfgang zu einer Notbremsung gezwungen hat.

Nach Aussage der Lokführerin des ICE hatte sie im Bereich des geschlossenen Bahnüberganges "Heidesacker", zwischen Hanau und Hanau-Wolfgang, eine männliche Person erkannt, die mit einem Fahrrad mitten in den Gleisen stand. Daraufhin hat sie sofort eine Notbremsung eingeleitet und kurz darauf einen heftigen Schlag vernommen. Aufgrund des Vorfalles wurden sofort die Gleise für den Zugverkehr gesperrt und Beamte der Bundespolizei suchten den Bereich ab. Hierbei konnte jedoch keine verletzte Person im Gleis sowie im angrenzenden Nahbereich festgestellt werden. Lediglich ein Fahrradkorb sowie Kleinteile des Fahrrades konnten die Beamten finden. Diese Gegenstände sowie Kratzspuren an der Lok erhärteten den Verdacht, dass zumindest das Fahrrad durch den Zug erfasst wurde. Da nicht auszuschließen war, dass auch der Radfahrer verletzt wurde, suchte später ein Hubschrauber der Bundespolizei den Bereich mit einer Wärmebildkamera ab. Erst als hierbei auch keine Hinweise auf den Verbleib des Radfahrers gewonnen werden konnten, wurden die Sperrungen gegen 07.40 Uhr wieder aufgehoben. Bis zu diesem Zeitpunkt war es bereits bei insgesamt 17 Zügen zu Verspätungen gekommen.

Zu den laufenden Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sucht die Bundespolizei nach Zeugen. Unter der Telefonnummer 069/130 145 1103 können Hinweise zu dem Fahrradfahrer direkt der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main gemeldet werden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main
Pressesprecher
Ralf Stroeher
Telefon: 069/130145 1010; Mobil: 0172/8118752
E-Mail: Ralf.Stroeher@polizei.bund.de
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