Polizei Hamburg

POL-HH: 170707-13. G20- Ereignisse im Rahmen der Versammlungen in Hamburg

Hamburg (ots) - Zwischen den Landungsbrücken und der Reeperbahn fanden sich ca. 200 Personen zusammen und zogen gegen 17:16 Uhr Müll und Unrat auf die Straße. Im weiteren Verlauf wurden von den Gewalttätern Gegenstände von der Brücke in der Helgoländer Allee auf die eingesetzten Polizeibeamten und Fahrzeuge geworfen. Von der Balduintreppe aus wurden ebenfalls Flaschen auf Polizeibeamte geworfen. In der Hafenstraße wurden um 17:19 Uhr drei Polizeibeamte durch Steinwürfe verletzt.

Aktivisten einer Umweltorganisation brachten insgesamt insgesamt 22 Schwimmer ins Wasser der Sicherheitszone. Diese wurden von mehreren Schlauchbooten ab ca. 17:13 Uhr ins Wasser gesetzt. Die Schwimmer wurden In Gewahrsam genommen.

Die Versammlung "One World!" begann um 17:24 Uhr mit Redebeiträgen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 50 Personen vor der Bühne.

Im Bereich einer Schule in der Wohlwillstraße wurde durch Störer eine Barrikade errichtet, so dass die Straße zeitweise nur halbseitig befahren werden konnte.

Um 17:49 Uhr wurden Polizeibeamte erneut von Gewalttätern im Bereich Hafenstraße/Balduintreppe mit Gegenständen beworfen. Hierbei wurden drei Polizeibeamte verletzt. Es wurden Wasserwerfer eingesetzt und die Störer entfernten sich. Auch in der Glacischaussee/Feldstraße zogen ca. 100 Personen Holz und Unrat auf die Straße.

Um 18:10 Uhr zogen ca. 50 vermummte Personen im Bereich Davidstraße/ Kastanienallee Unrat auf die Fahrbahn. Die Gruppe zog weiter in Richtung Hein-Köllisch-Platz. Hier wurden von den Personen gegen 18:20 Uhr mehrere Barrikaden durch Bauzäune errichtet, so dass kein Fahrzeugverkehr mehr möglich war. Durch die Personen wurden Flaschen und Steine aufgenommen und zum Teil die Kleidung gewechselt.

Aus diesem Grund wurde um 18:14 Uhr wurde die Reeperbahn in Richtung Nobistor geräumt.

Die Versammlung "One World!" wuchs bis 19:14 Uhr auf 2000 Versammlungsteilnehmer an. Die Lage dort ist derzeit friedlich.

Über die weiteren Entwicklungen wird nachberichtet. Die Polizeikräfte werden weiterhin konsequent gegen Straftäter vorgehen.

Uh.

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