Polizei Hamburg

POL-HH: 160812-1. Sieben Verletzte bei schweren Verkehrsunfällen

Hamburg (ots) - Unfallzeiten: 11.08.2016, 17:30 Uhr und 23:15 Uhr Unfallorte: Hamburg-Neuenfelde, Hamburg-Alsterdorf

Bei zwei Verkehrsunfällen wurden gestern sieben Fahrzeuginsassen zum Teil schwer verletzt. In beiden Fällen hat der Verkehrsunfalldienst die Ermittlungen übernommen.

Eine 20-jährige Hamburgerin fuhr mit ihrem VW Caddy auf der Hasselwerder Straße in Hamburg-Neuenfelde. Aus Richtung Vierzigstücken kommend geriet der Klein-Lkw in einer langgezogenen Rechtskurve auf der regennassen Fahrbahn ins Rutschen und drehte sich. Das Fahrzeug fuhr über den Bordstein durch einen Metallzaun, kippte und blieb auf einem Privatgrundstück auf dem Dach liegen. Die Fahrerin erlitt schwere Hüft- und Beckenverletzungen und wurde ebenso stationär in einem Krankenhaus aufgenommen wie ihre 28-jährige Mitfahrerin, die sich Prellungen zuzog und über Nackenschmerzen klagte. Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Süd (VD 4) dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit die Unfallursache sein.

In der Alsterkrugchaussee in Hamburg-Alsterdorf verursachte der 27-jährige Fahrer eines Mercedes der S-Klasse einen schweren Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts und kam in Höhe der Einmündung Orchideenstieg nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Mercedes auf der Mittelinsel gegen einen Baum. Die fünf aus Bulgarien stammenden Insassen wurden bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche, drei der Insassen (35, 42, 46) schwere Verletzungen. Sie wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Ein 39-Jähriger konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Beim Fahrer besteht der Verdacht der Trunkenheit. Über eine Bereitschaftsrichterin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Darüber hinaus stellten die Beamten den Führerschein des 27-Jährigen sowie das Fahrzeug sicher. Zur Rekonstruktion des Unfallherganges haben die Ermittler des Verkehrsunfalldienstes West (VD 2) einen Sachverständigen hinzugezogen. Die Ermittler haben Hinweise darauf, dass die Insassen nicht angeschnallt gewesen sind.

Veh.

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