Polizei Hamburg

POL-HH: 131201-3. Massenschlägerei mit mehreren Verletzten

Hamburg (ots) - Tatzeit: 30.11.2013, 03:26 Uhr Tatort: Hmb.-Jenfeld, Barsbütteler Straße, Diskothek

Drei Verletzte im Alter von 19 bis 24 Jahren wurden nach einer Massenschlägerei unter etwa 100 Personen ins Krankenhaus gebracht. Ein Polizist konnte sich nur durch Abgabe von zwei Warnschussen in die Luft vor den Angreifern in Sicherheit bringen. Erst nachdem 18 Streifenwagen zur Unterstützung eingetroffen waren, konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden.

Eine Streifenwagenbesatzung der Landesbereitschaftspolizei war wegen eines Zahlungsstreites in die Diskothek gerufen worden. Während die Polizeibeamten mit der Klärung des Sachverhaltes beschäftigt waren, baten Security-Mitarbeiter um Unterstützung. Es sei zu Streitigkeiten zwischen mehreren Gästen gekommen. Den Beamten gelang es zunächst, die beiden rivalisierenden Gruppen zu trennen und die Lage zu beruhigen. Wenig später verlagerte sich der Streit vor das Geschäft und eskalierte in eine Schlägerei. Die Gruppen erhielten regen Zulauf, sodass die Beamten Unterstützung anfordern mussten. Die Personengruppen, die auf mittlerweile bis zu 100 Personen angewachsen waren, gingen mit massiver Gewalt gegeneinander vor. Am Boden Liegende wurden getreten und geschlagen. Die beiden Polizisten versuchten, die Gewalt durch den Einsatz von Reizgas und Schlagstöcken zu unterbinden. Plötzlich wurde einer der Polizeibeamten abgedrängt und von etwa 10 Personen massiv angegriffen. Der Polizist rief: "Stehen bleiben!", und zog seine Dienstwaffe. Die Männer kamen weiter mit drohend erhobenen Fäusten auf ihn zu. Erst die Abgabe von zwei Warnschüssen senkrecht in die Luft bewegte die Angreifer zur Aufgabe und anschließenden Flucht. Nachdem etwa 40 Beamte zur Unterstützung eingetroffen waren, konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden. Die Veranstaltung wurde aufgelöst.

Lediglich drei Personen, die keiner Straftat zugeordnet werden konnten, waren vor Ort verblieben und kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus.

Nach ersten Ermittlungen war es zum Streit zwischen zwei Familien gekommen, die zunächst gemeinsam gefeiert hatten.

Sw.

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