Polizei Hamburg

POL-HH: 130905-2. Zuführung eines mutmaßlichen Trickbetrügers

Hamburg (ots) - Tatzeit: 04.09.2013, 19:42 Uhr Tatort: Hamburg-Neugraben-Fischbek, Cuxhavener Straße

Zivilfahnder des Polizeikommissariates 47 haben einen 28-jährigen Litauer wegen des Verdachts des Trickbetruges vorläufig festgenommen.

Gestern Abend meldete sich auf dem Anschluss einer 82-jährigen Rentnerin ein unbekannter Anrufer, der in russischer Sprache mitteilte, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht hätte und zur Abwendung der Haft 6.000 Euro bezahlen müsste. Der Anruf wurde von dem Schwiegersohn der Rentnerin entgegen genommen, der sofort misstrauisch wurde, aber zum Schein auf die Forderung einging. Der 57-Jährige informierte sofort weitere Familienmitglieder und die Polizei.

Als der Geldabholer am vereinbarten Treffpunkt erschien, wurde er von Zivilfahndern des PK 47 vorläufig festgenommen und sein Handy als Beweismittel sichergestellt.

Das Fachkommissariat für Trick- und Taschendiebstahl, ZD 63, übernahm die weiteren Ermittlungen. Der 28-jährige Litauer machte keine Aussage. Er wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung einem Haftrichter zugeführt.

Die Polizei warnt: Bei dem geschilderten Fall handelt es sich um den Trick des sogenannten "Schockanrufes". In diesen Fällen wenden sich die Täter telefonisch an ältere, Russisch sprechende Mitbürger und teilen diesen mit, dass sich ein Familienangehöriger in einer Notlage befände und diese nur durch die Zahlung mehrerer Tausend Euro abgewendet werden könne. Die Polizei rät allen Betroffenen solcher Anrufe, unbedingt misstrauisch zu sein und die Polizei zu alarmieren.

Sy.

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