Polizei Hamburg

POL-HH: Öffentlichkeitsfahndung für das BKA und die Landespolizei Berlin -Erste Fahndungserfolge nach Raubmord an Rentnerin

Tatverdächtiger

Hamburg (ots) - Neukölln / Kassel

# 2147 (Bezug PM # 1839 vom 19.07.2013 und PM # 1783 vom 14.07.2013)

Im Zusammenhang mit einem Raubmord am 13. Juli 2013 an der 89-jährigen Rentnerin Ingeburg Lewandowski sowie zu einem versuchten Raubmord an der ebenfalls in der Wohnung in der Fritz-Erler-Allee 69 anwesenden Rentnerin Marie-Luce O. können nun erste Ermittlungserfolge vermeldet werden:

Intensive Ermittlungen der 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin und der Berliner Staatsanwaltschaft erbrachten in enger Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Nordhessen einen Tatzusammenhang zu zwei weiteren Raubüberfällen auf eine 85-Jährige und eine 90-jährige Rentnerin in Kassel. Beide Frauen wurden, zwei Tage nach der Tat in Berlin, am 15. Juli 2013 in der Untere Königsstraße und Brentanostraße bei den Raubtaten schwer verletzt. Nachforschungen der Fachkommissariate ergaben, dass sämtliche Taten von mehreren Tätern begangen wurden. Darüber hinaus konnte ermittelt werden, dass sowohl in Berlin als auch in Kassel Spuren hinterlassen wurden, die von identischen Personen stammen. Ein Tatverdächtiger wurde in diesem Zusammenhang ermittelt. Hierbei handelt es sich um den bereits europaweit kriminell in Erscheinung getretenen 24-jährigen reisenden Intensivtäter Iulian IRIMIA. Derzeit wird auch wegen vergleichbarer Taten in anderen europäischen Ländern gegen IRIMIA ermittelt. Im Jahr 2013 hielt er sich vorwiegend in Griechenland, Spanien, Dänemark, Ungarn, Rumänien, Tschechien und Deutschland auf. Bisherigen Ermittlungen zufolge war er mit Begleitern im Jahr 2013 zumindest an folgenden Orten in Deutschland:

   4. Juni 2013: 	Freiburg
   8. Juni 2013: 	Hamburg
   27. Juni 2013: 	München
   15. bis 16. Juli 2013: 	Kassel 

Nach den vorliegenden Ermittlungsergebnissen überfällt er seit Jahren gemeinsam mit unterschiedlichen Landsleuten ältere Menschen und geht dabei vorwiegend sehr gewalttätig vor. IRIMIA wechselt sehr schnell europaweit seine Aufenthaltsorte. Bei den Raubtaten entwenden die Täter vorwiegend Schmuck und Geld.

Die Ermittlungen führten in Berlin und Kassel zum Erlass von europäischen Haftbefehlen, nach IRIMIA liefen intensive Fahndungsmaßnahmen durch die Zielfahnder in Berlin, was zur Folge hatte, dass der Gesuchte am Freitag, den 9. August 2013, in Kipseli/Athen von der griechischen Polizei aufgrund der europaweiten Fahndungsausschreibung festgenommen werden konnte. Die Auslieferung des Festgenommenen nach Deutschland wird beantragt.

Bezüglich der Feststellung weiterer von IRIMIA und seinen Komplizen begangener Straftaten sowie zum Identifizieren seiner jeweiligen Mittäter laufen weitere intensive Ermittlungen.

Zu den veröffentlichten Bildern des Tatverdächtigen haben die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin sowie das Polizeipräsidium Nordhessen folgende Fragen:

   -	Wer kennt den Tatverdächtigen und kann Angaben zu seinen 
Kontaktpersonen oder Aufenthaltsorten machen? 
   -	Wer hat im Zeitraum den Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes
gesehen? 

Hinweise nehmen die 2. Mordkommission in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 - 911 222 und das PP Nordhessen unter der Rufnummer (0561) 9100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Bilder des festgenommenen Tatverdächtigen können im Internet unter dem Link http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/388180/index.html eingesehen werden.

Der Polizeipräsident in Berlin
Polizeipressestelle
Platz der Luftbrücke 6
12101 Berlin
Telefon: +49 (0)30/4664-904090
Telefax: +49 (0)30/4664-82290419
E-Mail: pressedienst@polizei.berlin.de
Internet: www.polizei.berlin.de/presse-fahndung/presse.html

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