Polizei Hamburg

POL-HH: 130727-1. Schwerpunkteinsatz Sicherheit im ÖPNV und im Bereich Binnenalster

Hamburg (ots) - Zeit: 26.07.2013, 20:00 Uhr bis 00:40 Uhr Ort: Hmb.-Innenstadt

Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen der Behörde für Inneres und Sport, der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, der Polizei Hamburg, der Bundespolizei, der Hamburger Hochbahn AG, der DB Mobility Logistics AG und dem Hamburger Verkehrsverbund wurde gestern Abend ein Schwerpunkteinsatz durchgeführt. Ziel des Einsatzes war die objektive und subjektive Sicherheit, insbesondere in den U- und S-Bahnhöfen im Innenstadtbereich, zu erhöhen.

Ab 20:15 Uhr begannen die gemeinsamen Präsenz- und Überprüfungsmaßnahmen entlang der U- und S-Bahn-Linien zwischen Hauptbahnhof, Altona, U-Bahnhof Kellinghusenstraße und Landungsbrücken. Die Polizei Hamburg konzentrierte ihre Maßnahmen auf die Linien U 2 zwischen Messehallen und Hauptbahnhof sowie der Linie U 3 zwischen Feldstraße und Hauptbahnhof. Ein weiterer Schwerpunkt war der Bahnhofskomplex Jungfernstieg und Umfeld.

Die Kräfte der Polizei Hamburg, Bundespolizei, Deutsche Bahn AG und Hochbahn überprüften insgesamt 5.760 Personen. Die Polizei Hamburg, die mit 42 Beamten im Dienst war, erteilte 20 Personen Platzverweise. 17 Strafanzeigen wegen Widerstand, Körperverletzung, Beleidigung, Erschleichen von Leistungen, Diebstahl, Betrug und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden gefertigt.

Im U-Bahnhof Feldstraße kam es im Rahmen der Identitätsfeststellung zu einem Widerstand. In der Europapassage wurde gemeinsam mit Kräften der Bundespolizei eine Gruppe von 17 Jugendlichen überprüft, die sich äußerst aggressiv verhielt. Bei einem der Jugendlichen wurde eine geringe Menge Haschisch gefunden und beschlagnahmt. Ihnen wurden Aufenthaltsverbote erteilt.

Die Bundespolizei war mit 78 Beamten vor Ort. Auch hier kam es zu Anzeigen wegen Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Sicherheitskräfte der Deutsche Bahn AG, die mit 24 Mitarbeitern im Dienst war, stellten Verstöße gegen das Alkoholkonsumverbot, Erschleichen von Leistungen und Verstöße gegen das Rauchverbot fest.

Die Hochbahnwache war mit 68 Mitarbeitern und drei Hundeführern an dem Einsatz beteiligt. In 49 Fällen wurden Anzeigen wegen Verstoß gegen das Alkoholkonsumverbot erstattet und in 162 Fällen wegen Erschleichung von Leistungen.

Dieser Einsatz hat erneut gezeigt, dass die seit nunmehr zwei Jahren bestehende Partnerschaft zwischen den Sicherheitskräften reibungslos funktioniert und wirkt.

Parallel zu diesem Einsatz waren Beamte der Verkehrsdirektion im Umfeld des Bahnhofes Jungfernstieg tätig, weil es auf dem Jungfernstieg in letzter Zeit vermehrt zu Geschwindigkeitsübertretungen kam. Durch die Geschwindigkeitsmessungen wurden 48 Verstöße festgestellt. Der höchste Wert war bei erlaubten 50 km/h ein gemessener Wert von 86 km/h.

Sw.

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