Polizei Hamburg

POL-HH: 130712-3. Widerstand und Landfriedensbruch in Hamburg-Altona

Hamburg (ots) - Tatzeit: 11.07.2013, ab 23:15 Uhr Tatort: Hamburg-Altona, Holstenstraße

Die Polizei Hamburg hat 16 Personen nach Verdacht des Landfriedensbruchs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorläufig festgenommen. Das Zentrale Ermittlungskommissariat West (ZD 64) führt die Ermittlungen

Nachdem es in den letzten Wochen im Bereich Hamburg-Altona im sogenannten Stolperviertel vermehrt zu Straftaten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegenüber Anwohnern gekommen war, führte die Polizei dort regelmäßig Schwerpunkteinsätze durch.

Gestern Abend wurden Einsatzkräfte der Polizei von Verkehrsteilnehmern angesprochen, dass sie von Jugendlichen mit Laserpointern geblendet worden seien. Die Beamten wollten daraufhin diese Gruppe von 16 Jugendlichen überprüfen.

Bei den polizeilichen Maßnahmen kam es durch diese Jugendlichen zu massiven Bedrohungen, Sachbeschädigungen an Einsatzfahrzeugen und Widerstandshandlungen gegen Polizisten. Als die Beamten daraufhin erste vorläufige Festnahmen durchführten, wurde von einigen Jugendlichen versucht, die Festgenommenen zu befreien. Im weiteren Verlauf des Polizeieinsatzes skandierten etwa 150 Personen polizeifeindliche Parolen und störten massiv den Polizeieinsatz. Erst nachdem weitere Einsatzkräfte hinzugezogen wurden, beruhigte sich die Lage.

Insgesamt wurden rund 100 Polizisten eingesetzt. Ein Tatverdächtiger erlitt Augenreizungen nach dem Einsatz von Pfefferspray, ein weiterer Tatverdächtiger wurde mit Kreislaufproblemen vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei diesem Einsatz nahm die Polizei 16 Personen im Alter von 17-26 Jahren vorläufig fest. Die Beschuldigten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Sie haben Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu erwarten.

Veh.

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