Polizei Hamburg

POL-HH: 130704-4. Mutmaßliche Räuber dem Haftrichter zugeführt

Hamburg (ots) - Tatzeit: 03.07.2013 Tatort: Hamburg-St.Georg und -Bramfeld

Polizeibeamte haben gestern Abend insgesamt fünf Jugendliche wegen des Verdachts des schweren Raubes vorläufig festgenommen. Die Zentralen Ermittlungskommissariate Mitte und Ost (ZD 63 und 65) haben die Ermittlungen übernommen.

Fall 1 Ein 24-Jähriger wurde gestern Abend im Kirchenweg, Hmb.-St.Georg, von hinten angegriffen und gewürgt. Dabei ging der Geschädigte zu Boden und zog sich eine Kopfplatzwunde zu. Ein Zeuge sah den Mann auf dem Boden liegen und bemerkte daneben zwei tänzelnde Jugendliche, die anschließend wegliefen. Der Zeuge verständigte die Polizei.

Der Geschädigte, der merklich unter Schock stand, musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Vorher teilte er den Beamten noch mit, dass die Jugendlichen sein Handy und seine Geldbörse geraubt hatten.

Im Rahmen einer Sofortfahndung mit vier Funkstreifenwagen konnten die beiden Tatverdächtigen, ein 16-jähriger Marokkaner und ein 17-jähriger Algerier, im Bereich Lange Reihe/Barcastraße angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Das geraubte Handy konnte bei dem 17-Jährigen sichergestellt werden. Beide Tatverdächtige hatten außerdem Bargeld bei sich, das teilweise ebenfalls zum Raubgut gehören dürfte. Das Handy wurde bereits an den Geschädigten zurückgegeben. Die Beschuldigten machten keine Angaben. Sie wurden einem Haftrichter zugeführt.

Fall 2 Eine 75-Jährige wurde gestern Abend um 18:55 Uhr auf ihrem Heimweg im Grootmoorgraben (Hmb.-Bramfeld) von drei Tätern von hinten angegriffen und gewürgt. Einer der Täter riss ihre Kette vom Hals; ein anderer das Armband von ihrem Handgelenk. Anschließend wurde die Rentnerin zu Boden gestoßen und die drei Täter flüchteten.

Im Rahmen einer Sofortfahndung mit sieben Funkstreifenwagen konnten die drei Tatverdächtigen aufgrund der abgegebenen Personenbeschreibung am Wellingsbütteler Bahnhof angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Das Raubgut wurde nicht aufgefunden.

Die 75-Jährige klagte über Schmerzen am Hals, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalbeamten ergaben, dass die Tatverdächtigen bereits vor der Tat mit der Geschädigten im gleichen Bus gefahren und ihr letztlich gefolgt waren.

Die Beschuldigten, zwei 16-jährige Marokkaner und ein 16-jähriger Algerier, machten keine Aussagen. Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend einem Haftrichter zugeführt.

Sy.

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