Polizei Hamburg

POL-HH: 130606-4. Verdacht der Trunkenheit im Schiffsverkehr - Wasserschutzpolizei ermittelt

Hamburg (ots) - Zeit: 06.06.2013, 01:15 Uhr Ort: Hamburger Hafen, Norderelbe

Wasserschutzpolizeibeamte haben gegen einen 28-jährigen Schiffsführer ein Verfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Schiffsverkehr eingeleitet.

Der Schiffsführer fuhr mit dem Schubverband "Vincent" (bestehend aus dem Schubschiff "Vincent" und dem Schubleichter "WL 2") die Norderelbe elbaufwärts. An der Überseebrücke wollte er eine Person aufnehmen und legte dazu mit dem Steven des vorausgekoppelten Schubleichters "WL 2" an der Außenkante der Pontonanlage an. Eine Zeugin wurde durch einen lauten Knall auf dieses Anlegemanöver aufmerksam. Offensichtlich war das Anlegemanöver zu hart. Nach dem Anlegemanöver legte der Schubverband wieder ab und fuhr zunächst in Richtung Hansahafen. Wasserschutzpolizeibeamte überprüften die Besatzung des Schubschiffes "Vincent" am Togokai im Südwesthafen. Ein Alcotest bei dem Schiffsführer ergab 0,93 Promille. Ein Alcotest bei dem Decksmann (26) der "Vincent" ergab 0,69 Promille. Gegen den Schiffsführer wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Diese wird im Institut für Rechtsmedizin untersucht.

Die Wasserschutzpolizei stellte das Schifferpatent des Schiffsführers vorläufig sicher.

Gegen den Decksmann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Sch.

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