Polizei Hamburg

POL-HH: 130421-3. Versuchte schwere räuberische Erpressung - Festnahme und Zuführung eines Tatverdächtigen

Hamburg (ots) - Tatzeit: 19.04.2013, 19:45 Uhr Tatort: Hamburg-Eilbek, Schellingstraße

Beamte des Raubdezernates und des Polizeikommissariates 41 haben mit Unterstützung des Mobilen Einsatzkommandos einen 21-jährigen Türken wegen des Verdachts der versuchten schweren räuberischen Erpressung vorläufig festgenommen.

Der 21-Jährige steht im Verdacht, gemeinsam mit einem noch nicht identifizierten Mittäter, den Angestellten (50) eines Kiosks überfallen zu haben. Dabei wurde dem 50-Jährigen eine Pistole vorgehalten und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Der Angestellte hatte dies jedoch verweigert und zu seiner Selbstverteidigung einen Hammer ergriffen. Die Täter waren daraufhin ohne Beute geflüchtet.

Zeugen beobachteten, wie die Täter in einen Pkw Peugeot stiegen und flüchteten. Das Kennzeichen übermittelten sie an die Fahndungskräfte der Polizei.

Zivilfahnder konnten das Fahrzeug im Verlauf der Fahndung an der Wohnanschrift des 21-jährigen Halters auffinden.

Über die Hamburger Staatsanwaltschaft wurde daraufhin eine Durchsuchung der Wohnung angeordnet. Unter Einsatz des MEK wurde die Wohnung des Tatverdächtigen betreten und der 21-Jährige vorläufig festgenommen. In dem Fluchtfahrzeug konnte die mögliche Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, sichergestellt werden.

Der Beschuldigte wurde von Beamten des Raubdezernates (LKA 43) vernommen. Der 21-Jährige machte jedoch keine Angaben. Er wurde nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung einem Haftrichter zugeführt. Die weiteren Ermittlungen insbesondere zu dem noch unbekannten Mittäter dauern an.

Sy.

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