Polizei Hamburg

POL-HH: 130222-4. Notorischer Einbrecher erneut festgenommen

Hamburg (ots) - Tatzeit: 21.02.2013, 10:55 Uhr und 13:40 Uhr Tatort: Hamburg-Jenfeld, Barsbütteler Straße Tatort: Hamburg-Rahlstedt, Potsdamer Straße

Kriminalbeamte des Polizeikommissariates 38 haben einen 39-jährigen Deutschen der Haftabteilung des Amtsgerichts zugeführt. Er steht im Verdacht, einen versuchten sowie einen vollendeten Wohnungseinbruch begangen zu haben.

Ein Passant wurde am Donnerstagmorgen durch einen Knall auf den Tatverdächtigen aufmerksam, der sich kurz darauf von einem Mehrfamilienhaus entfernte und an einer Bushaltestelle stehen blieb. Wenig später ging er zu dem Haus zurück. Nachdem sich der mutmaßliche Einbrecher beobachtet gefühlt hatte, flüchtete er. Der Zeuge informierte die Polizei. Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige mit einem Stein eine Fensterscheibe einer Wohnung eingeworfen hatte. Der Zeuge erkannte den Tatverdächtigen in der Lichtbildkartei wieder. Gegen 13:40 Uhr bemerkte eine aufmerksame Frau den Tatverdächtigen in der Potsdamer Straße, wie er mit einem Stein die Scheibe der Terrassentür der im Erdgeschoss gelegenen Wohnung einwarf. Die Zeugin verständigte die Polizei und konnte weiter beobachten, wie der mutmaßliche Einbrecher in einem Haus in der Grunewaldstraße verschwand.

Kriminalbeamte stellten am Tatort fest, dass sich der Einbrecher bei der Tatausführung verletzt haben musste. Schließlich konnten die Beamten den mutmaßlichen Einbrecher in dem Haus in der Grunewaldstraße mit einer blutenden Beinwunde antreffen und vorläufig festnehmen. Bei ihm stellten die Ermittler eine Kamera sicher, die aus dem Einbruch in der Potsdamer Straße stammte.

Der Beschuldigte machte keine Angaben und wurde zunächst unter Bewachung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der 39-Jährige war erst in der vergangenen Woche nach einer Freiheitsstrafe wegen Einbruchdiebstahls aus der Haft entlassen worden. Kriminalbeamte des Polizeikommissariates 38 führten den Beschuldigten nach der erkennungsdienstlichen Behandlung erneut dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zu.

Sch.

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