Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Niebüll (NF) und Handewitt (SL-FL) - 49-jähriger Flensburger in Rage : Reifenstecher, Crashfahrer, Randalierer nach Folgeattacke in Klinik

Niebüll (NF), Handewitt (SL-FL) (ots) - Donnerstagabend, 21.11.13, gegen 22:15 Uhr, eilten Beamte der Polizeistation Handewitt in die Raiffeisenstraße zu einem Restaurant, nachdem hier ein Mann mit Angehörigen in Streit geraten war und randaliert hatte.

Unter anderem habe der Randalierer Stühle und Gläser umgeworfen und wurde daraufhin aus dem Lokal verwiesen. Auf dem Parkplatz fuhr er mehrfach mit seinem Opel Astra Cabrio gezielt gegen einen hier parkenden Geländewagen und verschob diesen durch die Wucht des Aufpralls wenige Zentimeter. An beiden Fahrzeugen entstand entsprechender Sachschaden.

Die Beamten konnten den 49-jährigen Flensburger aufgrund guter Zeugenhinweise an der Wohnanschrift stellen, wo auch das Unfallfahrzeug abgeparkt war.

Kurios : Im Rahmen des Einsatzes wurde bekannt, dass er am selben Abend unmittelbar zuvor in Niebüll Personen bedroht und in der Ulhebüller Straße einen Fahrzeugreifen zerstochen habe. Hier wurde der 49-jährige bereits von Beamten der Polizeistation Leck und des Polizeireviers Niebüll gestellt. Dabei bemerkten die Beamten nicht nur starke Stimmungsschwankungen beim Randalierer. Außerdem wurde bekannt, dass der Mann offenbar psychisch erkrankt sei. Von einer Zwangseinweisung sah man nach Vorstellung beim sozialpsychiatrischen Dienst ab und entließ den Mann.

Nunmehr gab der 49-jährige auf der Wache beim 1. Polizeirevier Flensburg die Tat zu und erklärte, auch in Handewitt in Streit und dann in Rage geraten zu sein. Nach Hinzuziehung des sozialpsychiatrischen Dienstes wurde der Mann in eine Klinik gebracht.

Hinweise auf den Einfluss berauschender Substanzen ergaben sich nicht.

Die Beamten stellten auf staatsanwaltschaftliche Anordnung den Führerschein sicher. Dazu erklärte der Opelfahrer, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits mehrfach entzogen worden sei.

Nunmehr wird sich der 49-jährige in Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Sachbeschädigung zu verantworten haben.

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