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POL-FL: Serie von Wohnungseinbrüchen in Flensburg und Harrislee geklärt

    Flensburg (ots) - Die Kriminalpolizei Flensburg konnte eine Serie von 15 Wohnungseinbrüchen im Flensburger Norden und einer Tat in Harrislee aufklären. Als Haupttäter wurden drei arbeitslose Flensburger Jugendliche ermittelt, zwei 16- und ein 17- jährige. Drei weitere 17-18 jährige Beschuldigte waren an einzelnen Taten beteiligt. Auf die Täter kam die Kriminalpolizei, nachdem ein Geschädigter  die gestohlenen Gegenstände bei einer anderen Person wieder erkannte. Nach intensiven Ermittlungen des zuständigen Sachgebietes 2 der Kripo Flensburg konnten den Tätern die vorstehenden Taten nachgewiesen werden. Die Jugendlichen sind geständig. Sie gaben an, dass sie durch auf Kipp stehende oder offene Fenster in die Wohnungen gelangten. In einem Fall wurde auch eine Bewohnerin durch einen Täter abgelenkt, während der zweite durch ein Fenster einstieg. Die Jugendlichen nahmen Flachbildschirme, Schmuck, Digitalkameras, Hifi-Geräte und Bargeld aus den Wohnungen mit. Der Schaden beläuft sich auf etwa 12.000 Euro. Neben dem materiellen Wert hatte insbesondere der entwendete Schmuck für eine 89 jährige Geschädigte einen hohen ideellen Wert, da es sich um unersetzbare Erinnerungsstücke handelte. Der Verlust hat die Geschädigte aus diesem Grund besonders hart getroffen. In diesem Zusammenhang  weist die Polizei Flensburg noch einmal daraufhin, dass die Fenster auch in der heißen Jahreszeit geschlossen gehalten werden sollen, wenn die Bewohner die Räumlichkeiten verlassen. Weitere Tipps zur  Diebstahlssicherung können unter www.polizei.beratung.de abgerufen werden. Die gestohlenen Gegenstände haben die Beschuldigten überwiegend an Bekannte verkauft. Zum Teil wurden auch Erwachsenen eingebunden, die das Diebesgut weiterverkauft haben und dafür entlohnt wurden. Es werden noch diverse Hehlereiverfahren eingeleitet, da diese Personen wussten, dass es sich um Diebesgut handelte. Zum Motiv gaben die Jugendlichen an, dass sie das erlangte Geld für den Erwerb von Drogen und für die Freizeitgestaltung ausgegeben haben. Außerdem bezeichneten einige Tatverdächtigte die Einbrüche als  ihr Hobby. Alle Tatverdächtigen wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen.

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