Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Motorradprävention - Komm nicht zu früh...in den Himmel! fährt erfolgreich in die dritte Saison. Im Jahr 2009 gibt es kompetente Unterstützung durch die Motorradstaffel der Johanniter Unfallhilfe.

Norbert Buhr und Werner Sellschopp

    Flensburg (ots) - Das in der Polizeidirektion Flensburg im Jahr 2007 entwickelte Projekt wurde ins Leben gerufen, nachdem die Zahl der tödlich verletzten Motorradfahrer im Land Schleswig-Holstein 2006 auf 41 angestiegen war. "Manchmal ist es gut, Leute mit frechen Botschaften wachzurütteln" - so einer der vielen Biker, die zwischen Maasholm, Flensburg und Schleswig zunächst einmal irritiert reagierten, nachdem sie mit "Komm nicht zu früh...!" von der Polizei angesprochen wurden. Erst der Engel, der seinen roten  Stiefel bremsend gegen den Asphalt stemmt, bringt in einem Info-Flyer die Erleuchtung. Komm nicht zu früh...in den Himmel. Die aktuelle Unfallstatistik liest sich zunächst sehr positiv. Die tödlichen Unfälle mit Zweiradfahrern sind auch im letzten Jahr weiter deutlich zurückgegangen, die Zahl der Schwerverletzten allerdings nicht. Hier zählt jede Minute und vor allen Dingen Kompetenz und Mut, sich um solche Personen kümmern zu können. Aus diesem Grunde bekommt die Polizei  Flensburg kompetente Unterstützung durch die Johanniter als Erste-Hilfe-Experten. Zukünftig wird das Team mit dem roten Stiefel in Doppelstreife on tour sein und Biker an den unterschiedlichsten Treffpunkten aufsuchen. "Bei einem Unfall muss der Helm runter!", so die Experten. Weitere Erste-Hilfe-Tipps für Biker gibt es persönlich bei einem Gespräch auf Augenhöhe, denn die Kampagne baut auf den gegenseitigen Austausch und nicht auf Belehrung. Eigentlich ist alles gut, aber den Satz: "Motorradfahrer werden SCHNELL übersehen!" sollte sich Jeder auf der Zunge zergehen lassen.

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Ulrik Damitz
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24937 Flensburg
Tel.: 0461/ 484 2140

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