Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Die Polizei verzeichnet ruhige Ostertage

    Flensburg/ Schleswig (ots) - Die Polizei in Flensburg und im Kreisgebiet hatte verhältnismäßig ruhige Ostertage. In Flensburg wurden 182  und im Kreis Schleswig-Flensburg 214 Einsätze von Karfreitag bis Ostermontagabend gezählt.

    In Flensburg kam es zu mehreren kleinen Unfällen. Bei einem Unfall am Ostersonntag gegen 03:10 Uhr im Bereich an der Johannismühle wurde ein 21jähriger Flensburger verletzt. Er wollte in die Straße einbiegen und fuhr gegen den dortigen Steinwall. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Berufsfeuerwehr befreit werden. Er kam mit einem Beinbruch ins Krankenhaus. Zur Höhe des Sachschadens und zur Ursache können noch keine Angaben gemacht werden. Mehr Glück hatte ein 20jähriger Fahrer, der sich Ostersonntag gegen 15:50 Uhr auf  der B 200 Fahrtrichtung Norden, mit seinem Fahrzeug überschlagen hatte. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen und musste durch ein Abschleppunternehmen erst aufgerichtet werden, bevor es weggeschleppt werden konnte. Der Fahrer blieb unverletzt. Auch hier steht die Ursache für den Unfall noch nicht fest.

    Neben mehreren Einsätzen wegen zu lauten Feierns und einigen leichteren Körperverletzungen nahm die Polizei in Flensburg am Ostersonntag gegen 02:00 Uhr zwei 16jährige und einen 17jährigen vorläufig fest. Die Jugendlichen werden verdächtigt, insgesamt 13 Fahrzeuge auf Duburg durch Gegentreten beschädigt und außerdem noch Mülleimer umgeworfen zu haben. Es entstand ein Sachschaden  von etwa 1500 Euro. Die Jugendlichen wurde nach Vernehmung der Eltern übergeben. Da möglicherweise noch weitere Geschädigte vorhanden sein können, werden diese gebeten, sich mit der Polizei unter Tel. 0461/484-0 in Verbindung zu setzen.

    Auch im Kreisgebiet ereigneten sich viele Unfälle. Am Karfreitag gegen 19:10 Uhr fuhr eine 27jährige PKW-Fahrerin rückwärts aus ihrer Hauseinfahrt in Dollerup heraus. Dabei übersah sie vermutlich aufgrund der tiefstehenden Sonne eine 43jährige Motorradfahrerin und es kam zum Zusammenstoß. Die Motorradfahrerin wurde mit mehreren Rippenprellungen ins Krankenhaus nach Flensburg gebracht, konnte es aber bereits kurze Zeit später wieder verlassen. Die PKW-Fahrerin blieb unverletzt. Zur  Höhe des Sachschadens können keine Angaben gemacht werden. Am Ostermontag kam es erneut zu einem Motorradunfall. Im Tarper Kreisel an der B 76 wollte die 41jährige PKW-Fahrerin in den Kreisel einbiegen und übersah dabei den 28jährigen Motorradfahrer. Dieser wich dem PKW aus und stürzte. Zum Glück verletzte er sich dabei nicht.  Die PKW-Fahrerin erlitt einen Schock, wurde aber nur vor Ort behandelt.

    Außerdem hatte sich die Polizei in Schleswig und in Fahrdorf noch mit zwei Bränden zu beschäftigen. In Schleswig an den Königswiesen brannte am Ostersonntag der Schilfgürtel zwischen Gartenschaugelände und Hafen auf 40 qm². Es wurde im Bereich ein Einweggrill gefunden. Außerdem waren zuvor vier Jugendliche beim Grillen gesehen worden. Die Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus. Bereits am Abend zuvor gegen 22.20 Uhr kam es zu einem Zimmerbrand in Fahrdorf. Dabei dürfte vermutlich der Fernseher den Brand ausgelöst haben. Sechs Bewohner erlitten Rauchvergiftungen, eine Person wurde zur Beobachtung in ein Schleswiger Krankenhaus gefahren. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

    Am Ostersonntag gegen 08:00 Uhr  wurden vier betrunkene Männer in Schleswig beobachtet, wie sie bei einer Werkstatt eine Scheibe einschlugen und in das Gebäude einsteigen wollten. Drei von ihnen konnten fliehen, aber einer wurde durch beherzte Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf. Der 22jährige Mann hatte einen Atemalkoholwert von 1,97 Promille. Er wurde aufgrund der  Entscheidung des Gesundheitsamtes der Fachklinik zugeführt. Außerdem kam es in der Nacht zum Ostersonntag  in Treia zu einem Einbruch in ein zurzeit unbewohntes Einfamilienhaus. Es wurden Lebensmittel und die Stereoanlage gestohlen. Am nächsten Abend meldete sich ein 19jähriger polizeibekannter Mann telefonisch bei der Polizei und gab an, der Täter zu sein. Seinen Aufenthaltsort nannte er nicht.

    Unter der Rubrik "was sonst noch geschah" kann man folgende Begebenheit einordnen. Bereits am Gründonnertag meldeten sich gegen 21:35 Uhr die Bewohner eines Hauses in Kappeln telefonisch  bei der Polizei. Sie beobachteten zwei maskierte Männer in ihrem Garten. Die anrückenden Polizisten trafen auf zwei 15jährige Jugendliche aus der Nachbarschaft, die angaben, Geheimagent und verstecken gespielt zu haben. Dazu benutzten sie die Maskierung. Sie wurden ihren Eltern übergeben. Die Anrufer konnten beruhigt schlafen gehen.

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