Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Maskierter überfiel Rentnerin mit Messer

    Flensburg (ots) - 090126. 1- In der Sonntagnacht überwältigten Beamte des Ersten Polizeireviers Flensburg einen 17-jährigen Tatverdächtigen nach versuchtem Raubüberfall. Er sei zuvor in stark alkoholisiertem Zustand gewaltsam in das Haus einer 89-jährigen, sehbehinderten Mürwikerin eingedrungen. Dort habe er die Rentnerin in der Absicht, Geld zu rauben, mit einem Messer bedroht.

    Um 01:46 Uhr erhielt die Funkstreife von der Einsatzleitstelle einen Auftrag, der zunächst wie ein Routineeinsatz aussah: ein Betrunkener rüttele an einer Wohnungstür. Er habe sich vermutlich im Haus geirrt.

    Bereits beim Eintreffen berichtete ein Spaziergänger den Beamten jedoch, er habe gehört, dass die betreffende Haustür inzwischen offenbar eingetreten worden sei. Daraufhin rannte einer der Polizeibeamten sofort die Treppe hinauf. Im ersten Stock des Hauses traf er auf das Opfer und den mutmaßlichen Täter: einen Maskierten, der ein Messer in der Hand hielt.

    Daraufhin richtete der Polizeibeamte seine Dienstwaffe auf den Verdächtigen und forderte ihn auf, das Messer wegzulegen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung habe der Maskierte das achtzehn Zentimeter lange Küchenmesser schließlich weggeworfen. Er konnte danach widerstandslos festgenommen und gefesselt werden.

    Es handelt sich um den selben Jugendlichen, der am 21. Oktober letzten Jahres ein Restaurant im Stadttteil Flensburg-Mürwik überfiel und dort - wie berichtet - eine Angestellte rund eine Stunde lang in seiner Gewalt hielt.

    Wegen dieser Tat ist er inzwischen bereits auch verurteilt worden.

    Da ein Atemalkoholtest ergab, dass der Jugendliche bei seiner gestrigen Tat stark alkoholisiert gewesen sein dürfte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

    Die Flensburger Kriminalpolizei führte ihn am Sonntag erneut dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Flensburg vor. Dieser erließ Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr. Der Jugendliche wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Flensburg eingeliefert.

    Diese Pressemitteilung ergeht im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Flensburg.

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