Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Flensburg: Rauschgift im Rucksack

POL-FL: Flensburg: Rauschgift im Rucksack
Amphetamin 1

    Flensburg (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung (Bezirkskriminalinspektion Flensburg / Zollfahndungsamt Hamburg) :

    Rauschgift im Rucksack

    Die "Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift" (GER) von Zoll und Polizei in Flensburg hat 3 Tatverdächtige aus Nordfriesland während einer Beschaffungsfahrt festgenommen und 3,3 Kilogramm Amphetamin sichergestellt.

    Seit mehreren Monaten hat die GER Flensburg gegen tatverdächtige Personen aus dem Raum Nordfriesland ermittelt, weil der Verdacht bestand, dass diese kiloweise mit Amphetamin handeln. Amphetamin ist eine synthetische Aufputschdroge ähnlich dem Kokain. Am 1.12.2008 konnten die Ermittler jetzt 3 Tatverdächtige aus Nordfriesland während einer Beschaffungsfahrt festnehmen.

    Der 58-jährige Hauptbeschuldigte ist für die Beamten der GER Flensburg kein unbeschriebenes Blatt. Schon in der Vergangenheit war er wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten. Er hatte ein umfangreiches Netzwerk von Drogenkunden in Nordfriesland und im südlichen Dänemark aufgebaut, an die er im großen Stil die synthetischen Drogen verkaufte. Das Rauschgift bezog er aus den Niederlanden und Belgien.

    Als der 58-jährige nun zusammen mit zwei weiteren Mittätern (33- und 26jährig) erneut auf Beschaffungstour ging, konnten die drei Rauschgiftdealer auf der BAB 7 in Höhe Schleswig-Schuby festgenommen werden. Im Fahrzeug fanden die Beamten in einem Rucksack 4 Pakete mit insgesamt 3,3 Kilo der synthetischen Droge Amphetamin. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass diese Beschaffungsfahrt kein Einzelfall war. Der tatsächliche Tatumfang dürfte somit wesentlich höher sein als die sichergestellten 3,3 Kilogramm des Rauschgiftes.

    Das Amtsgericht Flensburg erließ Haftbefehl gegen den 58-jährigen Nordfriesen. Seine Begleiter befinden sich zunächst bis zur Hauptverhandlung auf freiem Fuß. Das Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von 30.000 Euro.

    Diese Pressemitteilung erfolgt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Flensburg.

Rückfragen bitte an:

Bezirkskriminalinspektion Flensburg
Geschäfts- und Pressestelle
Kriminalhauptkommissar Björn Goos
Telefon: 0461-484-3010 od. -3001
Fax: 0461-484-3390
E-Mail: Bjoern.Goos@polizei.landsh.de

oder

Zollfahndungsamt Hamburg
Pressestelle
Pressesprecher Axel Hirth
Telefon: 040-67571-710
Mobil:    0173-7298098
Fax:        040-67571-201
E-Mail:  presse@zfa-hamburg.de

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