Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Schwerer Massenunfall auf der A 7 (Abschlussmeldung)

    Flensburg (ots) - 080612.2 - Heute Mittag um 11.47 Uhr kam es auf der BAB 7 kurz vor der AS Jagel in  zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten, die teils mit Rettungshubschraubern in umliegende Krankenhäuser geflogen werden mussten.

    Nach Mitteilung des stellvertretenden Leiters des Polizei-Autobahnreviers führte die zuständige Autobahnmeisterei zur Unfallzeit Mäharbeiten im Bereich der Mittelleitplanke durch. Diese wurden durch einen entsprechenden Warnanhänger ordnungsgemäß abgesichert. Der nachfolgende Verkehr rollte in dieser Zeit über den rechten Richtungsfahrstreifen.

    Eine mit 24 Tonnen Stahl beladene Zugmaschine mit Auflieger fuhr dann ungebremst auf vier vorausfahrende Fahrzeuge auf und löste damit eine Kettenreaktion aus:

    Zunächst traf der auffahrende Lkw einen Volvo Kombi. Dieser schleuderte in die Mittelleitplanke und kam dort zum Stehen. Ein ebenfalls vorausfahrender Opel Kombi wurde gegen einen Passat Kombi geschleudert. Dieser wiederum fuhr auf einen Hyundai Geländewagen auf.

    Durch herumfliegende Trümmer wurde außerdem ein weiteres, in Richtung Hamburg fahrendes Fahrzeug beschädigt. Insgesamt gab es bei dem Unfall sechs beteiligte Fahrzeuge, davon zwei Totalschäden. Die Unfallfahrzeuge wurden inzwischen abgeschleppt.

    Der 40-jährige Lkw-Fahrer stehe unter Schock. Bei ihm ergaben sich nach polizeilichen Feststellungen keine Hinweise für eine   Alkoholbeeinflussung oder eine etwaige Überschreitung der zulässigen Lenkzeit.

    Zwei Personen  (Beifahrerin im Volvo / Fahrerin des Opel Kombi) wurden mit schweren Verletzungen durch Rettungshubschrauber nach Kiel sowie in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Lebensgefahr bestehe - soweit bisher bekannt - bei keinem der Unfallbeteiligten.

    Zwei weitere Fahrzeuginsassen der beteiligten Pkw wurden ebenfalls mit schweren Verletzungen durch Rettungswagen abtransportiert. Ferner gab es bei der Kollision zwei Leichtverletzte.

    Die A 7 war in Richtung Norden für die Dauer der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme voll gesperrt.

    Die Ermittlungen zur genauen Identität der Unfallbeteiligten dauern zur Stunde noch an. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden wurde auf rund 60.000 Euro geschätzt.

    Die Unfallstelle war nach zwei Stunden wieder geräumt.

    Zu dem Unfall sagte Axel Wichmann vom Polizei-Autobahnrevier Schleswig: "Es handelt sich um den zweiten Auffahrunfall - verursacht durch Lkw - innerhalb einer Woche. Wir haben Glück, dass keine Toten zu beklagen sind. Hätte der Verkehr sich zur Unfallzeit gestaut, hätte dies vermutlich noch wesentlich schlimmere Folgen gehabt."

    Wichmann appellierte daher an die Brummifahrer, sich einem Stauende stets mit der gebotenen Vorsicht und Aufmerksamkeit zu nähern.


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