Polizeidirektion Flensburg

POL-FL: Polizeiaktion gegen Gurt-Muffel: nicht bei allen hat's geklickt

Flensburg (ots) - 080226.4 - Die Dienststellen der Polizeidirektion Flensburg beteiligten sich im Zeitraum vom 18. bis 24. Februar (8. KW) an den "TISPOL Operations 2008". Im Rahmen der Aktion "operation seatbelts" wurden bei entsprechenden Kontrollen in Flensburg, Schleswig und dem Kreis zahlreiche Verkehrsteilnehmer angetroffen, die den Gurt angelegten nicht angelegt hatten. Noch immer - dies zeigen die Kontrollergebnisse - sind offenbar zu viele Autofahrer unterwegs, ohne vorschriftsmäßig angeschnallt zu sein. Dabei sei wissenschaftlich erwiesen, so Michael Hocke, Leiter des Polizeibezirksreviers Flensburg, dass durch die Benutzung von Sicherheitsgurten die Zahl der Unfalltoten und Schwerverletzten erheblich gesenkt werden könne. Insgesamt 2.545 Fahrzeuge überprüften die Beamten der Polizeidirektion im Zuge der Kontrollaktion. Ergebnis: 391 Fahrzeuginsassen waren nicht angeschnallt, darunter erfreulicherweise nur drei Kinder. Die Zahl der festgestellten Verstöße bewegt im Landesvergleich auf hohem Niveau. In diesem Jahr sind weitere TISPOL-Kontrollen angekündigt. +++ Hintergrundinfo +++ TISPOL - koordinierte polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit auf europäischer Ebene Anfang 1997 als Projekt zur Zusammenarbeit der Verkehrspolizeien europäischer Hauptstädte unter dem Namen TISPOL (Traffic Information System Police) ins Leben gerufen, wurde die Organisation zu einer Vertretung der europäischen Verkehrspolizeien weiterentwickelt. Die Zahl der Mitgliedsstaaten wuchs analog zur Erweiterung der Europäischen Union auf inzwischen 27 (einschl. Norwegen und Schweiz als assoziierte Mitglieder). TISPOL versteht sich als Interessenvertretung für professionelle polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit in Europa. Kernanliegen ist die Unterstützung der Europäischen Kommission in ihrer Absicht, die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten in Europa zu reduzieren. Zur Zielerreichung werden europaweite Kontrollen koordiniert, "best practice"-Beispiele ausgetauscht und Fortbildungsveranstaltungen organisiert. Das neue TISPOL-Projekt "Lifesaver" verspricht, die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit europaweit positiv zu verstärken. ots Originaltext: Polizeidirektion Flensburg Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6313 Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Flensburg Norderhofenden 1 24937 Flensburg Axel Dobrick Telefon: 0461-484 2010 Fax: 0461-484 2190 E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de Podcast der Polizeidirektion Flensburg: http://www.polizeipresse.de/PD-Flensburg-Podcast Original-Content von: Polizeidirektion Flensburg, übermittelt durch news aktuell

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