Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis

POL-RBK: Burscheid/Bergisch Gladbach - Polizei RheinBerg warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter

Burscheid/Bergisch Gladbach (ots) - Vier Fälle von Anrufen falscher Polizeibeamter sind gestern (20.07.) in Burscheid und Bergisch Gladbach bekannt geworden.

In allen Fällen waren es Senioren, die in der Zeit von 21:15 Uhr bis 22:30 Uhr Anrufe von einem Mann erhielten, der sich am Telefon als Polizeibeamter ausgab.

In drei Fällen "informierte" der vermeintliche Beamte darüber, dass es soeben in unmittelbarer Nähe zur Festnahme von zwei Einbrechern gekommen sei. Aus diesem Grund bat der falsche Polizist die Angerufenen darum, Fenster und Türen gut zu schließen.

Im vierten Fall konnte eine 86-jährige Burscheiderin konkretere Angaben machen. Eine sympathische Stimme mit bayrischem Akzent habe sich als Polizeibeamter "Fischer" aus Leverkusen ausgegeben. Auch er sprach von zwei soeben festgenommenen Einbrechern, bei denen man Kontoauszüge der Burscheiderin gefunden habe. Zum "Abgleich" fragte er die 86-Jährigen bei welcher Bank sie denn Kunde sei. Abschließend erhielt auch diese Seniorin den Hinweis, Fenster und Türen zu schließen. Ermittlungen ergaben, dass es keine Festnahmen in Leverkusen durch einen Beamten Fischer gab.

Die Polizei RheinBerg weist aufgrund dieser aktuellen Vorfälle darauf hin:

   - Seien Sie misstrauisch, sobald Unbekannte am Telefon persönliche
     Daten von Ihnen erfragen, auch wenn sich der Anrufer als 
     Polizeibeamter ausgibt! 
   - Erfragen Sie in solchen Fällen den Namen und die Dienststelle 
     des vermeintlichen Polizisten! 
   - Rufen Sie dann die Ihnen bekannte Nummer Ihrer örtlichen Polizei
     an und vergewissern Sie sich, ob es den Anrufer tatsächlich 
     gibt. (Die Zentrale der Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises
     erreichen Sie rund um die Uhr unter: 02202 205-0). 
   - Legen Sie sich diese Erreichbarkeit Ihrer Polizei gut sichtbar 
     in die Nähe des Telefons. 
   - Die vom Anrufer benannte Rückrufnummer sollten Sie  n i c h t 
     wählen. 
   - Kontodaten oder Kreditkartennummern würden weder Polizei noch 
     Bankangestellte von Ihnen telefonisch abgerufen. Bleiben Sie 
     daher wachsam, erfragen Sie im Zweifelsfall die Unterstützung 
     eines Angehörigen, Freundes oder Ihrer Polizei. (ck) 

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle
Telefon: 02202 205 120
E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de

Original-Content von: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis

Das könnte Sie auch interessieren: