Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis

POL-RBK: Rheinisch-Bergischer Kreis - Benachbarte Polizeibehörden vereint gegen Einbrecher

Rheinisch-Bergischer Kreis (ots) - Die Polizeibehörden im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Oberbergischen Kreis und im Rhein-Sieg-Kreis vereinbaren eine enge Zusammenarbeit gegen Einbrecher.

Wohnungseinbrecher sind besonders in der dunklen Jahreszeit verstärkt aktiv. Dieses Phänomen lässt sich seit einigen Jahren bundesweit und auch in der hiesigen Region feststellen. Dabei machen die Täter nicht vor Gebietsgrenzen halt. Die Polizei hat es oft mit organisierten Einbrechergruppen zu tun, die sehr mobil sind.

Diese Täter treten mittlerweile nicht mehr nur in den Ballungsräumen auf, sondern auch zunehmend in den ländlicheren Regionen, wie sie im Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und im Rhein-Sieg-Kreis zu finden sind. Eine spürbare Steigerung der Einbruchszahlen verzeichnen alle drei Polizeibehörden gleichermaßen.

Da Wohnungseinbrüche das Sicherheitsgefühl der Menschen wie kaum eine andere Straftat beeinträchtigen, wollen die Kreispolizeibehörden RheinBerg, Oberberg und Rhein-Sieg dieser Entwicklung nun mit vereinten Kräften verstärkt entgegenwirken. Im August 2014 trafen sich daher die verantwortlichen Führungskräfte der drei Kreispolizeibehörden, um über geeignete gemeinsame Maßnahmen zu beraten.

Inhaltlicher Schwerpunkt der getroffenen Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit in den Ermittlungen und in der Informationsanalyse zu intensivieren. Darüber hinaus werden sich die Behörden gegenseitig mit Einsatzkräften für flächendeckende Kontrollmaßnahmen sowie -bei entsprechenden Erkenntnissen- bei der Bildung gemeinsamer Ermittlungsgruppen unterstützen.

Künftig werden die drei Kooperationspartner Fahndungsmaßnahmen überregional noch weiter ausdehnen, um der bekannten Mobilität der Einbrecher noch besser Rechnung zu tragen.

Beamtinnen und Beamte der drei Behörden werden gemeinsam Schwerpunkteinsätze gegen Einbruchskriminalität planen und durchführen. Ziel ist es, örtliche und überörtliche Täter zu verunsichern, von Taten abzuhalten oder möglichst auf frischer Tat festzunehmen. Die Zusammenarbeit soll helfen, Tatserien schneller zu erkennen und Tatverdächtige beweissicher überführen zu können. Es ist wichtig, überregional noch mehr Informationen zu den reisenden Tätergruppen zu gewinnen, um so den Einbrechern ihr "Handwerk" zu erschweren. Diese Schwerpunktaktionen werden wechselnd in den jeweiligen Behörden durchgeführt. Dabei wird jede Behörde durch Personal der beiden anderen Behörden sowie der Bereitschaftspolizei unterstützt. Drei gemeinsame Einsätze sind bereits konkret in der Planung. Ein weiterer Einsatz wird zeitgleich in allen drei Behörden stattfinden. (ck)

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