Polizeidirektion Oldenburg

POL-OLD: Boris Pistorius zu Besuch an Bord der Wasserschutzpolizei +++ Niedersachsen investiert 1,7 Millionen Euro +++ Küstenboot "W3" moderner und umweltfreundlicher

POL-OLD: Boris Pistorius zu Besuch an Bord der Wasserschutzpolizei +++ Niedersachsen investiert 1,7 Millionen Euro +++ Küstenboot "W3" moderner und umweltfreundlicher
Polizeipräsident Johann Kühme, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius, Mitglied des Niedersächsischen Landtages für den Wahlkreis Cuxhaven Uwe Santjer, Polizeihauptkommisar Richard Helmers als Küstenbootführer, Polizeivizepräsident Bernd Deutschmann und Polizeioberrat Jörg Beensen, Leiter der ...

Oldenburg (ots) - Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, besuchte heute (9. Februar 2017) das große Küstenboot "W3" der Wasserschutzpolizei in Cuxhaven.

Bei einer Ausfahrt überzeugte sich der Minister von der Leistungsfähigkeit der "W3", die in einer mehr als einjährigen Werftliegezeit auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden ist.

"Mit der Rundummodernisierung der "W3" als neuem Flaggschiff unserer Wasserschutzpolizei haben unsere Beamtinnen und Beamten optimale Technik für die wichtigen polizeilichen Aufgaben auf dem Wasser und an der Küste. Die Wasserschutzpolizeien der Küstenländer arbeiten intensiv zusammen. Auch dabei spielt die "W3", die ja gemeinsam durch die Bundesländer Bremen und Niedersachsen genutzt wird, eine enorme Rolle", so Minister Pistorius heute an Bord der "W3".

Polizeipräsident Johann Kühme betonte die gute Zusammenarbeit der Polizeidirektion Oldenburg und der Polizei Bremen. "Nicht nur auf dem Lande arbeiten wir für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger mit der Polizei Bremen ausgezeichnet zusammen, beispielsweise in der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bremen-Oldenburg (GEBO) und der Gemeinsamen Analysestelle (GASt). Auf dem Wasser findet diese hervorragende Zusammenarbeit ihre Fortsetzung."

Das große Küstenboot der Wasserschutzpolizei ist nicht nur moderner geworden, sondern durch den Einbau von zwei neuen Schiffsmotoren und der Modernisierung der Abgasanlage auch umweltfreundlicher. Durch weitere Umbaumaßnahmen konnte der Aktionsradius der "W3" im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer vergrößert werden. Das Schiff ist leichter als vor dem Umbau und erhielt einen weiteren Kühlkreislauf, wodurch das Befahren von flacheren Küstenregionen ermöglicht wird. Zusammen mit einem leistungsfähigen Beiboot ist die "W3" heute das modernste, seegängige Dienstboot im Bundesland Niedersachsen.

Durch die "W3" ist es möglich, die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffverkehrs, die schifffahrtsverkehrsrechtlichen Vorschriften und die Einhaltung der Kollisionsverhütungsregeln im Küstenmeer bis zur zwölf Seemeilengrenze zu überwachen.

Seit dem 1. Mai 2011 wird das große Küstenboot von der Wasserschutzpolizei Niedersachsen und der Wasserschutzpolizei Bremen gemeinsam genutzt und abwechselnd gefahren. Der Heimathafen der "W3" ist Wilhelmshaven. Von der dortigen Wasserschutzpolizeistation aus unternimmt die Besatzung, die mindestens aus vier Polizistinnen und Polizisten sowie einem Maschinenleiter besteht, sowohl eintägige als auch mehrtägige Streifenfahrten im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

Die Wasserschutzpolizeiinspektion gehört zur Polizeidirektion Oldenburg und besteht neben einem Führungsstab aus den Stationen Emden, Wilhelmshaven, Stade und Brake. Darüber hinaus wird die Gemeinsame Leitstelle der Wasserschutzpolizeien der Küstenländer im Gemeinsamen Lagezentrum See innerhalb des Maritimen Sicherheitszentrums betrieben.

Die Wasserschutzpolizeistationen im Binnenland (Meppen, Nienburg, Hannover und Scharnebeck) gehören organisatorisch zu den jeweiligen Polizeidirektionen.

Im Niedersächsischen Küstenmeer ist die Wasserschutzpolizei von den niederländischen Hoheitsgewässern bis zu den angrenzenden Bundesländern Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein u.a. für die Überwachung der vielfältigen Vorschriften im Schiffsverkehr verantwortlich und übernimmt neben den Aufgaben der Gefahrenabwehr die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf See.

Daten des großen Küstenbootes "W3":

Baujahr: 2000 Werft: Faßmer GmbH & Co KG an der Weser Länge: 30,10 Meter Breite: 6,90 Meter Tiefgang: 2,20 Meter Verdrängung: 131 Tonnen Geschwindigkeit: 19 Knoten Antrieb: 2 x 2000 PS

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Vicky Fricke
Mathias Kutzner

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